die Berliner Polizei

aus dem Kunstmuseum Hamburg.

Im Urteil des New Yorker Polizeikommissars RICHARD ENRIGHT.

Polizeikommissar RICHARD ENRIGHT hat sich in Berlin bereits in Worten höchsten Lobes ĂĽber die dortige Polizei geäussert; er war Augenzeuge der grossen Demonstration „zum Schutze der Republik“, er sah die Hunderttausende in musterhafter Ordnung und mit tiefem Ernste gegen die Intriguen und Ränke der monarchischen Klique protestieren und bewunderte die Massen, die ohne nennenswertes Polizeiaufgebot, selbst dafĂĽr sorgten, dass keinerlei Ruhestörungen oder Ausschreitungen vorkamen. Das amerikanische Volk ist bekannt fĂĽr seine tadellose Haltung bei Massendemonstrationen und grossen Ansammlungen; Kommissar Enright hielt indessen mit seinem Lob fĂĽr die Berliner nicht zurĂĽck, weil dort diese „Selbstzucht“ der Massen fast ohne jede Polizeiaufsicht geschah, während hier doch immer der Blaurock dabei sein muss, wenn auch nur pro forma.

Kommissar Enright hat die Berliner Polizei während seines Aufenthaltes bis in’s Kleinste studiert und die Summe seines Studiums im folgenden zusammengefasst:

„Ich traf am 2. Juli in Berlin ein, gerade rechtzeitig, um der grossen Protestkundgebung gegen die monarchischen Umtriebe am 4. Juli beizuwohnen.

An diesem Tage wurde in allen Geschäften um ein Uhr mittags der Betrieb eingestellt, und Eisen- und Strassenbahnarbeiter, Droschkenkutscher, Kellner, Küche, Büro- und andere Angestellte gingen bis 6 Uhr abends an den Streik.

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Fefe: Du weißt, das du in einem Polizeistaat lebst, wenn Meldungen wie diese fast beiläufig an dir vorbei scrollen.

Fefe sagt

Du weißt, das du in einem Polizeistaat lebst, wenn Meldungen wie diese fast beiläufig an dir vorbei scrollen.

Mit dem geplanten gemeinsamen „Rechen- und Dienstleistungszentrum TelekommunikationsĂĽberwachung der Polizeien“ (RDZ) wollen Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein den finanziellen Aufwand fĂĽr die Strafverfolgung und Gefahrenabwehr mittelfristig „optimieren“.

Aha? Strafverfolgung und Gefahrenabwehr, ja? So und jetzt klickt mal bitte auf den Link und guckt euch das Bild da an.

Vielen Dank, liebe Bildredaktion von Heise/dpa! Schöner kann man solchen Geheimdienstmist gar nicht illustrieren. Teufelsberg 2.0!