Lhasa und seine Geheimnisse

aus dem Kunstmuseum Hamburg.

Verzeichnis der Abbildungen:
Approaching Guru-Before the Battle
Bamboo-Pitcher
Battlefield-Guru
Cavalery Soldier-Mail Armour
Charm-Talisman
Chatsa Monastery-Phari
Chinese Block Wall-Chorten Karpo-Chumbi
Chinese Visiting-Card
Chumbi-Springtime
Chumbi-Upper
Chumolhari Peak-British Flag
Dalai-Lama
Dongsté-Phala Manor
General MCDonald-Wintering-Chumbi
Governor-Jöngpon
Grand Lama-Compassionate
Incarnate-Tashi Lama
Lake-Rham
Lepchas-Sikhim
Lhasa-Route
Lingmo Plain-Chumbi
Loop Holed-Kangmar
Maharaja Chandra-Sham Sher
Mission-Reveiving
Mount Everest-Map
Nepalese-Lepchas
Northern Tibet-Rham Plain
Parley-Generals
Phari Fort-Outside
Phari Fort-Vacating
Phari-Fort
Potala-Lhasa
Prayer-Flag
Prayer-Flag-Translation
Prime Minister-Tibet
Raw-Levies
Shata Shapé-Tibet
Sikhimese
St.Padma-Sambhava
Tibetan Generals-Parley
Tibetan-Army-Infantry Soldiers
Tibetan-Generals
Tibetan-Infantery
Tibetan-Officials
Tibetans-Spared
Tibet-Map
Tibet-Physical
Tinetan Block Wall-Guru
Tuna-Chumolhari
Tuna-Great Plain
Upper-Chumbi
Villagers-Chumbi
Wounded-Tibetans
Yaks-Chumolhari

Siehe auch:
Tibet und die englische Expedition – Einleitung
Tibet und die englische Expedition – GrĂ¶ĂŸe des tibetischen Reiches
Tibet und die englische Expedition – Die Entwicklung der Kenntnis von Tibet
Tibet und die englische Expedition – Die Landschaft
Tibet und die englische Expedition – Klima und Erzeugnisse
Tibet und die englische Expedition – Die Tibeter
Tibet und die englische Expedition – Verkehrswege und Handel
Tibet und die englische Expedition – Lhassa
Tibet und die englische Expedition – Die politische Geschichte Tibets bis zur Gegenwart
Tibet und die englische Expedition – Tibet und England
Tibet und die englische Expedition – Nachwort

Weltkriege der Gegenwart : Ein japanisches Festlandreich

aus dem Kunstmuseum Hamburg

Die Normannen besetzten vom europĂ€ischen Festlande aus die britischen Inseln. SpĂ€ter wandten sie sich, die allerdings niemals ihrenpBesitz in der Normandie aufgegeben hatten, nach dem Festlande zurĂŒck und eroberten mit gewaltiger Faust ein gutes Drittel von Frankreich, zeitweilig sogar die PyrenĂ€en ĂŒberschreitend. Ganz Ă€hnlich sind „die 10000 Inseln“im fernen Osten, wenn anders der Sinologe Parker recht hat, um 200 n. Chr. von tungusischen Herrschern, von Tan shih-kwei besetzt und seinem ungeheuren Reiche, das sich in einer Ausdehnung von beilĂ€ufig 18 Millionen Kilometer bis zum Eismeer und im Westen bis mindestens zum Balkasch-See erstreckte, zugefĂŒgt worden. Höchst wahrscheinlich ist aber dies Unternehmen nicht das einzige seiner Art gewesen. In noch frĂŒherer Zeit muß eine ganze Reihe von tungusischen und mongolischen ZĂŒgen nach Japan gegangen sein. Das ergibt sich schon aus der Sprache. Denn wie man schon seit Grunzei wußte, und wie jĂŒngst durch ein erschöpfendes wissenschaftlich grundlegendes Werk von Winkler abermals bestĂ€tigt wurde, gehört das Japanisch zur Altaischen Sprachgruppe. Ich wĂŒrde allerdings nicht annehmen, daß es ohne Rest in das Altaische aufgeht, sondern wĂŒrde nicht unwesentliche malajische EinflĂŒsse und außerdem solche, wenn auch geringere, der Dra-vida- und der Tibeto-Barmaner annehmen, von der in ihren ZusammenhĂ€ngen noch immer rĂ€tselhaften Sprache der Aino ganz abgesehen. Genug, ein weitgehender linguistischer Zusammenhang zwischen Japan und dem asiatischen Festland ist vollauf bewiesen und die notwendige Folgerung daraus ist, daß in Urzeiten die japanischen Inseln vom Festlande aus besetzt worden sind. In der Gegenwart machen es nun die Japaner so, wie einst die Normannen. Sie kehren nach dem Festland zurĂŒck und suchen, mit ihren Inseln nicht zufrieden, auch auf*dem Kontinente weitrĂ€umigen Besitz zu erwerben. Die erste Stufe war die Angliederung der ganzen SĂŒdhĂ€lfte der Mandschurei.

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