EU-Militärunion

maningi sagt

Von den Massenmedien (aber auch den Alternativmedien) weitgehend unbemerkt, wird in den Hinterzimmern von Brüssel, Berlin, Paris und London an einer EU-Militärunion „gestrickt“ (Stichwort: PESCO: Permanent Structured Cooperation).

Dazu ein Brüsseler White-Paper (ausgearbeitet vom Think-Tank European „Political Strategy Centre“):
http://web.archive.org/web/20160728012910/http://ec.europa.eu/epsc/pdf/publications/en_strategic_note_issue_4.pdf

22. Juni 2017:

At the June European Council, EU leaders agreed on the need to launch an inclusive and ambitious permanent structured cooperation (PESCO) to strengthen Europe’s security and defence.
„It is a historic step, because such cooperation will allow the EU to move towards deeper integration in defence. Our aim is for it to be ambitious and inclusive, so every EU country is invited to join.“, said Donald Tusk at the European Council press conference.

Am 12.9.2017 veröffentlichtet die britische Regierung dazu ein White-Paper
https://www.gov.uk/government/uploads/system/uploads/attachment_data/file/643924/Foreign_policy__defence_and_development_paper.pdf

Bereits zuvor (20.3.2017) wurde ein bilaterale „Verteidigungspakt“ von UK mit Deutschland vereinbart – dazu besteht (laut „The Telegraph“) ein geheimes Positions-Papier der Merkel-Regierung, in dem ein 10-Punkte Plan zur militärischen Kooperation
in Europa dargestellt wird.

Gut ein Jahr zuvor (4.2.2016) unterzeichnete der holländische Minister Jeanine Hennis-Plasschaert und Ursula von der Leyen bereits zwei Abkommen über weitreichende „kooperative militärische Maßnahmen“ für den Sicherheitsbedarf der EU.

Included in the agreement are the integration of the German Naval Force Protection Battalion (Seebataillon) into the Royal Netherlands Navy, the integration of the 43rd Mechanized Brigade into the German 1st Armoured Division, and agreements on joint air defence.

Gegenwärtige EU-Militär/Sicherheitsaktionen (16 insgesamt) auserhalb der EU:
Seit 2005: EUBAM – Palästina
Seit 2005: EUBAM – Moldawien
Seit 2007: EUPOL – Afghanistan
Seit 2008: EUMM – Georgien
Seit 2008: EULEX – Kosovo
Seit 2008: EUTM – Somalia
Seit 2010: NAVFOR – Somalia
Seit 2012: EUCAP NESTOR – Somalia
Seit 2012: EUCAP Sahel – Niger
Seit 2013: EUBAM – Lybien
Seit 2013: EUTM – Mali
Seit 2014: EUCAP Sahel Mali
Seit 2014: EUAM – Ukraine
Seit 2015: EU NAVFOR – Mittelmeer
Seit 2016: EUTM RCA – Zentralafrikanische Republik

https://eeas.europa.eu/sites/eeas/files/e_csdp_annual_report1.pdf
https://eeas.europa.eu/sites/eeas/files/reflection-paper-defence_en_1_0.pdf

Militärfachjournal Jane s: 27.9.2017: EU + Nato-Officials propose Military Schengen.

Wohin geht diese aus meiner Sicht sehr zweifelhafte Reise?

Es geht um die Errichtung eines EU-Superstaates, der von einer nicht gewählten Oligarchie-Elite geführt wird, die ausserhalb der Kontrolle der EU-Staaten operiert, mit der Absicht, den Großkonzernen und Banken dieser Welt bei Bedarf mittels Militäraktionen und Wirtschaftskriege ihre Pfründe zu sichern.