Ein deutsches Spielzeug

aus dem Kunstmuseum Hamburg.

Deutschland ist das Land der Spielwaren

Deutsches Spielzeug hat sich die Herzen aller Kinder und damit die Welt erobert. Diesen Sieg hat ihm auch der Hass nicht rauben können, denn die Kinderherzen wissen nichts von Hass. Als die Alliierten ein Verbot erliessen gegen die Einfuhr deutscher Spielwaren, haben sie nicht mit der unwiderstehlichen Kraft der Kinder gerechnet; die forderten befehlend das liebgewonnene deutsche Spielzeug, sie bestanden auf dieser Forderung und die Eltern mussten wohl oder übel sich ihren Wünschen fügen. Die Kinder wussten nichts vom Hass während des Krieges, sie wollten noch weniger von dem dauernden Hass nach dem Kriege wissen — und so kamen die deutschen Spielwaren als erste Versöhnungszeichen wieder in die „Feindeslande“.

Der Deutsche hat sich nie damit begnügt Spielzeug zu schaffen, das nur dem Spiel und Zeitvertreib diente, er war immer bestrebt dem Kinde Anregung zu geben und den Geist des Kindes zu bilden. So entstanden die beweglichen, dann die mechanischen und schliesslich die wandlungsfähigen Spielzeuge. Das Kind begnügt sich auf die Dauer nicht mit einem toten Gegenstand, der sich immer gleich bleibt, es will unbewusst selbstschöpferisch wirken — es will dem toten Spielzeug Leben einhauchen.

Weiterlesen

Badende Kinder auf Samoa

aus dem Kunstmuseum Hamburg

Die Samoaner gehören zu den reinlichsten Menschen der Welt. Das ist freilich in einem Lande, wo ewiger Frühling herrscht und herrliche Gebirgswasser aus dem Innern in Hülle und Fülle dem Meere zueilen, weiter kein Wunder. Samoa ist überdies ein Land, wo Milch und Honig lliesst und den Eingeborenen alles sozusagen in den Mund wächst. Sie brauchen sich um ihres Lebes Nahrung und Notdurft nicht weiter anzustrengen und haben viel Zeit zu allerhand Kurzweil, und dazu gehört namentlich auch das Baden.

Weiteres aus der Reihe „Kolonie und Heimat“
Eine Straussenfarm in Deutschland
Wie der Neger in Togo wohnt
Deutsche Diamanten
Zur Frauenfrage in den deutschen Kolonien und andere Bekanntmachungen
Die Landesvermessung in SĂĽdwestafrika
Bilder aus dem Norden von Deutsch-SĂĽdwest: Namutoni
Koloniale Neuigkeiten
Deutschland, England und Belgien in Zentralafrika
Das Deutsche Institut für ärztlich Missionen in Tübingen
Bilder von der afrikanischen Schutztruppe
Die Kolonien in der Kunst
Der Handelsagent in Deutsch-Afrika
Bierbrauerei der Eingeborenen in Afrika
Samoanische Dorfjungfrau
Losso-Krieger aus dem Norden von Togo
Allerlei aus dem Leben des Togonegers
Ostafrikanisches Obst
Ostafrikanische KĂĽstenbilder
Tabakbau und Tabakverarbeitung in Havanna
Die französische Fremdenlegion
Kamerun : Totentanz der KĂĽstenneger
Ein Rasseproblem
Blick in eine Wanjamwesi-Siedlung bei Daressalam
Der Botanische Garten zu Berlin als Zentralstelle fĂĽr koloniale Landwirtschaft
Die Kirchen in Daressalam
Das Meer und seine Bewohner : Seevögel
Sie riss das Gewehr an die Backe, zielte einen Augenblick und schoss . . .
Wie man in Afrika in der Regenzeit reist
Auf den Diamantenfeldern von LĂĽderitzbucht
Die Diamanten-Regie des sĂĽdwestafrikanischen Schutzgebiets in Berlin
Bilder aus der ostafrikanischen Vogelwelt
Vom Deutschtum im Ausland (Chile)
Medizintanz der Baias in Kamerun
Hamburg als Hafenstadt
An der Trasse der Bagdadbahn
Die Baumwollfrage
Die Mischehen unter fremden Rassen
Das Haar
Deutsches Leben in Deutsch-SĂĽdwest Afrika
Unteroffiziere der Schutztruppe in SĂĽdwest-Afrika feiern Weihnachten
Wenn der Buschneger den ersten Weissen sieht …
Berittene Spielleute des Sultans Sanda von Dikoa
Ein Morgenpirschgang in Ostafrika
Die Kilimandjaro-Bahn
Die Aufgaben der deutschen Frau in Deutsch-SĂĽdwestafrika
Kolonie und Heimat : RĂĽckblick und Ausblick
Prosit Neujahr!
Wie die Ponapeleute entwaffnet wurden
Goldgewinnung an der GoldkĂĽste
Eingeborenen-Bilder aus Kamerun : Die Wute
Wie schafft man sich gesundes Blut?
Bilder aus der Tierwelt SĂĽdafrikas
Totengebräuche auf den Salomons-Inseln
FĂĽnfundzwanzig Jahre Deutsch-Ostafrika
Eine Reise durch die deutschen Kolonien
Neues aus dem Innern von Neu-Guinea
Der Nord-Ostsee-Kanal
Bilder aus der Kameruner Vogelwelt
Die landwirtschaftliche Ausstellung in Keetmanshoop
Herero-Mann Deutsch-SĂĽdwestafrika
Die Straussenzucht in SĂĽdwestafrika
Kolonie und Heimat erscheint von jetzt an wöchentlich.
Die deutsche Frau in der SĂĽdsee
Die Ă–lpalme
Frauenerziehung in China
Seltsame Fleischkost
Mitteilung des Frauenbundes der Deutschen Kolonialgesellschaft
Die Herstellung von Rindentuch in Zentralafrika
SĂĽdwestafrikanische FrĂĽchte in Deutschland
Windhuk
Der Panamakanal
Bilder aus Kiautschou : Unsre Besatzungstruppe
Bilder aus Kiautschou : Chinesische Verkehrsmittel
Ein Besuch in der chinesischen Stadt Kiautschau
Das neugierige Krokodil
Bilder vom Wegebau in Kamerun
Negerkapelle
Verarmte deutsche Ansiedler in Jamaika : Ein Notschrei aus Westindien
Pestgefahr in Kiautschou?
Gastfreundschaft in Deutsch-Ostafrika
Eine leckere Mahlzeit
SĂĽdseeinsulaner aus Jap (Westkarolinen)
Kalkutta
Liebesdienst
Die Ausfuhrprodukte Deutsch-Ostafrika
Die Bewohner von Ruanda
Die Heuschreckenplage in SĂĽdafrika
SĂĽdseeschutzgebiete
Deutsch Ostafrika : Gefangene junge Elefanten in Udjidji am Tanganjikasee
Koloniale Plastik
Wie der Europäer in Südafrika wohnt
Bilder von der ostafrikanischen Nordbahn
Die Tropenhygiene auf der Internationalen Hygiene-Ausstellung
Kamerun: Ein Haussa-Fleischer in Bamum räuchert Fleisch
Ein afrikanischer Operettenkrieg
Der tote Buschmann
Das neue SĂĽdafrika
Auf einer Station im Innern von SĂĽdkamerun
Die drahtlose Telegraphie und ihre Bedeutung fĂĽr unsere Kolonien
Das Museum fĂĽr Meereskunde in Berlin
Ein Besuch in Bombay
Bilder aus Ceylon
Suahelifrau im Festgewand
Hamburg als Hafenstadt II
Idyll aus Deutsch-SĂĽdwest: FĂĽtterung eines jungen Springbocks
Die Bremer Baumwollbörse
Rund um Afrika
Schlangen in SĂĽdwest-Afrika
Mädchen von der Karolineninsel Jap
Milchwirtschaft auf einer sĂĽdafrikanischen Farm
Auf den LĂĽderitzbuchter Diamantenfelder
Missionspredigt in einem Dorf von SĂĽd-Togo
Altindische Baudenkmäler
Ein neuer Ostafrika-Dampfer
Haartrachten der Eingeborenen in Afrika
Totengebräuche im alten Samoa

Frauenerziehung in China

aus dem Kunstmuseum Hamburg

Unter den vielen verschiedenen Neuerungen, die die Regierung Chinas in den letzten Jahren vorgenommen hat, ist das Schulwesen, soweit es die männliche Jugend betrifft, dahin gefördert worden, dass die Notwendigkeit geordneter Schulverhältnisse allmählich ins Bewusstsein der grossen Allgemeinheit übergeht, wenn schon die tatsächlich obwaltenden Verhältnisse noch lange keinen praktischen Beweis hierfür liefern und von irgend einem Idealzustand noch nicht die Rede sein kann. Trotzdem geht man in China rüstig auf dem Wege der Reform vorwärts, und so hat die Zentralregierung in neuester Zeit ihr Interesse einem Gebiete zugewendet, das ganz besonders der Neuorganisation bedarf, dem Mädchenschulwesen. In China ist bislang die Erziehung der weiblichen Jugend völlig vernachlässigt worden.

In der chinesischen Gesellschaftstheorie nimmt die Frau eine Stellung ein, die viel höher ist als in allen ausserchristlichen Kulturkreisen. Eine persönliche Wertung des einzelnen Individuums besteht allerdings nicht. Das vereinigt sich nicht mit der chinesischen Anschauung, die ausschliesslich Staats- und Familienzusammenhang ins Auge fasst. Ihre volle Würdigung findet die Frau in der Gesellschaft daher nur als Gattin und Mutter. Die chinesische Tradition hat eine Menge Beispiele von dem Einfluss der Frau. „Wie den heiligen Kaisern im Altertum“, sagt Hi Scheng, „ihre Gemahlinnen als treuste Gehilfinnen zur Seite stehen und als solche der Ehren ihrer Gatten teilhaftig werden, so ist auch der unheilvolle Einfluss verführerischer Schönheit im Verein mit moralischer Verworfenheit ein beliebtes Thema der chinesischen Legende. Nichts zeigt die verhältnismässig freie Stellung der Frau im chinesischen Altertum besser als die entzückenden Liebeslieder, die aus alter Zeit überliefert sind, und die ein ganz anderes Bild von den Beziehungen der Geschlechter ergeben, als man es in China zu finden gewohnt ist.“ Die Einrichtung des Systems der Nebenfrauen änderte hieran nichts; diese Einrichtung stellte ursprünglich nur eine Korrektur der Verhältnisse dar, indem die kinderlose Frau durch Zulassung einer ihr gehörigen Dienerin als Nebenfrau wenigstens indirekt für die Nachkommenschaft sorgte, damit ebenfalls indirekt die Familientradition wahrte und den Mann der Pflicht enthob, seine Gattin verstossen zu müssen. Den Konkurrenzkampf zwischen Mann und Frau ums tägliche Brot kannte man nicht. Das ist erst ein Produkt der modernen Zeit. Hingegen hatte der Chinese eine klare Vorstellung, welchen Anforderungen eine vollkommene Frau bezüglich der Gemütsbildung, der ästhetischen und Häuslichen Fähigkeiten genügen musste.

Weiterlesen

Hadmut Dansich: Hälfte der Junge hat Probleme mit Handschrift?

Hadmut Danisch sagt

Da kam gerade was im Heute-Journal.

Nochmal angucken, wenn es in der Mediathek zu haben ist. Es ging darum, dass in den neuen Lehrplänen die Kinder weniger und später schreiben lernen (die haben tatsächlich Dritt- oder Viertklässler befragt, wie es denn so wäre, Schreiben zu lernen – zu meiner Zeit haben wir das gleich in der Ersten gelernt), und aufgrund der Probleme in der Feinmotorik und mangelnder Übung hätte inzwischen etwa die Hälfte der Jungen Schreibprobleme, und in der Folge auch Denkprobleme.

Jetzt so aus der Erinnerung, nagelt mich nicht drauf fest, nachher Mediathek gucken.

Da fragt man sich schon, welche Absichten eigentlich die verfolgen, die diese Lehrpläne machen.