Der Aufbau PalÀstinas

aus dem Kunstmuseum Hamburg.

Der PrÀsident der Zionistischen Exekutive Prof. Weizmann in Berlin.

Die Berliner Organisation der Zionisten veranstaltete in der ĂŒberfĂŒllten Philharmonie einen politischen Empfang fĂŒr den PrĂ€sidenten der Zionistischen Exekutive Prof. Dr. Chaim Weizmann.

Der Ehrengast nahm das Wort zu einer lĂ€ngeren Rede ĂŒber die politische Lage in PalĂ€stina und die Aufgaben des Zionismus. Weizmann schilderte die Fortschritte der zionistischen Bewegung seit der Konferenz von San Remo, wo die wichtigsten Bedingungen des Mandats fĂŒr PalĂ€stina unter den GrossmĂ€chten vereinbart worden seien.

Dieses Mandat, das inzwischen von den GrossmÀchten inhaltlich, wenn auch noch nicht formell, anerkannt worden sei, gewÀhre der Judenheit das Recht auf ein nationales Heim in PalÀstina und die Berechtigung, durch eine Körperschaft in allen politischen und wirtschaftlichen Lebensfragen PalÀstinas, die diese nationale HeimstÀtte angehen, mitzuberaten; ferner lÀge es der Mandatarmacht die Pflicht auf, durch geeignete wirtschaftliche Massnahmen die Einwanderungen der Juden nach PalÀstina zu ermöglichen. Von staatsrechtlichen Tatsachen ausgehend, betörte Dr. Weizmann, dass es notwendig und wichtig sei, durch praktische Arbeit diese Anrechte zu Machtpositionen auszugestalten.

Die zionistische Organisation sei nicht mehr eine Partei mit rein idealen Zielen, sondern die Aufgabe, die der Aufbau PalĂ€stinas stelle, erfordere realpolitische Arbeit. Auf dem Wege zur Ausgestaltung dieser verpflichtenden Anrechte des jĂŒdischen Volkes seien erhebliche WiderstĂ€nde zu ĂŒberwinden. Dabei denke man meist zuerst an die arabische Frage, die keineswegs ein einheitliches Problem sei.

Das national-jĂŒdische Volk begrĂŒsse es, dass die arabischen StĂ€mme in dem Dreieck Damaskus-Bagdad-Mekka im Begriffe seien zur eigenen Staatlichkeit zu gelangen, so lange diese Bewegung ihre Ziele nicht auf Kosten des Lebensrechtes des jĂŒdischen Volkes in PalĂ€stina zu erreichen strebt. Einsichtige FĂŒhrer der national-arabischen Bewegung seien sich jetzt schon darĂŒber klar, dass der arabische Staat nicht gegen das Judentum, sondern in FĂŒhlungnahme mit dem Judentum erstehen mĂŒsse. Von dieser national-arabischen Bewegung seien die Reibungen mit den Arabern, die in PalĂ€stina sesshaft seien, zu unterscheiden. Es handelte sich dabei nicht um einen NationalitĂ€tenkampf, sondern um lokale Schwierigkeiten, die durch Takt, Weisheit und GĂŒte ĂŒberwunden werden mĂŒssten. Das AufblĂŒhen PalĂ€stinas durch die Arbeit der Juden werde das beste Mittel sein, die Araber davon zu ĂŒberzeugen, dass es auch in ihrem Interesse lĂ€ge, durch gemeinsame Arbeit mit den Juden die Wohlfahrt des Landes zu fördern.

Die Lage des Judentums selbst sei ein viel grösserer Widerstand der Aufbauarbeit in PalĂ€stina als die arabische Frage. Das Judentum Osteuropas sei durch die historischen Ereignisse der letzten Jahre politisch, moralisch und wirtschaftlich in TrĂŒmmer geschlagen. Die meisten LĂ€nder der Welt befĂ€nden sich in schweren Wirtschaftskrisen. Es wĂŒrden mindestens noch vier bis fĂŒnf Jahre vergehen, bevor aus diesem Chaos ein Zustand der politischen und wirtschaftlichen StabilitĂ€t entstehen könne. Trotzdem mĂŒsse die Arbeit in PalĂ€stina, wenn nicht wertvolle Zeit verloren gehen solle, mit Einsatz aller KrĂ€fte fortgesetzt werden. Die wirtschaftliche und kulturelle Durchdringung des Landes mit jĂŒdischer Arbeit und jĂŒdischem Geiste mĂŒsse in den nĂ€chsten Jahren erhebliche Fortschritte machen.

Es seien den Juden in PalĂ€stina die Konzessionen fĂŒr die Wasserversorgung und die Elektrifizierung des Landes ĂŒbertragen, worden, und in den nĂ€chsten Monaten werde der Bau der jĂŒdischen UniversitĂ€t beginnen. Art und Umfang dieser Aufgaben kennzeichneten schon die Notwendigkeit, zu ihrer BewĂ€ltigung in erheblichem Masse intellektuelle Einwanderer heranzuziehen. FĂŒr die FĂŒlle der jĂŒdischen Intelligenz biete sich hier ein dankbares Arbeitsfeld fĂŒr eine BetĂ€tigung im Dienste des eigenen Volkes.

Dr. Weizmann hat dem ReichsprĂ€sidenten Ebert in einem lĂ€ngeren Empfang ĂŒber den Stand und die Ziele der zionistischen Bewegung berichtet.

DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien:
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Sinai
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Wùdi Mûsā
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Grabfassade El Chazne in Petra
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Felsengrab in Petra
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Gruppe von FelsgrÀbern zu Petra
DenkmĂ€ler aus Syrien, PalĂ€stina und Westarabien: Felsfassade von Ed DĂȘr bei Petra
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Felsfassaden Àlteren Stils in Petra
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Grabfassade in Petra
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Tempel Kasr Firûn
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: FelsgrÀber Madùin Sùleh
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Tote Meer bei Masada
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Ammùn im Ostjordanland
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Ammùn
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: el Kasr auf der Hochburg
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Jerusalem. Stadtbefestigung.
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Jerusalem. Damaskustor.
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: al-Aqsa-Moschee
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Tempelberg und Felsendom
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Jerusalem. Haram esch Scherßf
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Felsendom (Kubbet es Sachra)
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Klagemauer der Juden
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Eingang Grabeskirche Jerusalem
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Abschaloms Grab

Weitere DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien

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DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Klagemauer der Juden

aus dem Kunstmuseum Hamburg.

Jerusalem. Die Klagemauer der Juden am Haram esch ScherĂźf.

Die Mauer ist im unteren Teil der Rest des Unterbaues vom Tempel des Herodes. Sie ist etwa 18 m hoch. Die Quadern sind sehr gut gefugt, manche von ihnen sind mehrere Meter lang. Die oberen Lagen stammen zum Teil aus jĂŒngerer Zeit und zeigen kleineren Steinschnitt. An dieser Mauer pflegen besonders am Vorabend des Sabbath die Juden sich zu versammeln, zu beten, kleine Kerzen anzuzĂŒnden und Klagelieder anzustimmen wegen des Unterganges des Tempels und des jĂŒdischen Reiches. Eine genaue Beschreibung des herodianischen Tempels hat der jĂŒdische Schriftsteller Flavius Josephus hinterlassen, der als Begleiter des Kaisers Titus die Zerstörung Jerusalems miterlebt hat (Antiquitates XV 11, Bellum Judaicum I 21, V 5). Danach sind von ArchĂ€ologen und Architekten sehr viele Rekonstruktionsversuche gemacht worden, vgl. z. B. Chipiez und Perrot, Le Temple de Jerusalem, Paris 1889.

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DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Jerusalem. Damaskustor.
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: al-Aqsa-Moschee
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Tempelberg und Felsendom
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Jerusalem. Haram esch Scherßf
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Felsendom (Kubbet es Sachra)
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Klagemauer der Juden
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Eingang Grabeskirche Jerusalem
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Abschaloms Grab
DenkmĂ€ler aus Syrien, PalĂ€stina und Westarabien: Hauptstraße von Samaria
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Geburtskirche Christi in Bethlehem
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Berg Tabor
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Tabarßja, das alte Tiberias
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Turm aus der Kreuzfahrerzeit
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Tortosa (Tartûs)
DenkmĂ€ler aus Syrien, PalĂ€stina und Westarabien: QalÊżat SimÊżan
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Kirche des heiligen Symeon
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Gesamtansicht der Symeonskirche
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Krak des Chevaliers
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Krak des Chevaliers-Rekonstruktion
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Aleppo-Stadtmauer-Kinnasrin Tor
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Aleppo, Torbau der Zitadelle
DenkmĂ€ler aus Syrien, PalĂ€stina und Westarabien: Aleppo. BrĂŒcke zum Tor der Zitadelle
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Aleppo, Böschungsturm der Zitadelle
DenkmĂ€ler aus Syrien, PalĂ€stina und Westarabien: Aleppo, Minaret der Großen Moschee
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Aleppo, Tor der Zitadelle
DenkmĂ€ler aus Syrien, PalĂ€stina und Westarabien: Aleppo, TĂŒr des MĆ«ristĂąn al ÊżĂ„tĂźk
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Aleppo, Mihrùb der Sultānßja
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Aleppo, Mihrùb der Firdausmoschee
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DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Aleppo, Chùn Wezßr
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Aleppo, Utrusch-Moschee
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Aleppo, Kinnasrin Tor
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Aleppo, Grab des Kùit Bùi
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Aleppo, Moschee al- ŽAdilßja
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Damaskus, Stadtmauern
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Damaskus, Zitadelle
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Damaskus, Umajjaden-Moschee
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Damaskus, Hof der Umajjaden-Moschee
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Damaskus, Umayyaden-Moschee
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Damaskus, Sùlihßja-Mausoleum
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Damaskus, Bibliothek-Sultans Bùibars
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Damaskus, Takßja am Barada
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Damaskus, Deutsches Konsulat
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Damaskus, Quartier Bùb Tûmā
DenkmĂ€ler aus Syrien, PalĂ€stina und Westarabien: Damaskus, Straßenbrunnen
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Palmyra, Sonnentempel
DenkmĂ€ler aus Syrien, PalĂ€stina und Westarabien: Palmyra, TrĂŒmmerfeld einer Hallen Straße
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Palmyra,Tudmur,Tadmur
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DenkmĂ€ler aus Syrien, PalĂ€stina und Westarabien: Palmyra, Große Hallenstraße II
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Palmyra, kleiner Tempel
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DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Palmyra, Sonnentempel
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Palmyra, Sonnentempel Ostseite
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Palmyra, Sonnentempelterrasse
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Palmyra, Tempelterrasse Inneres
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Palmyra, der Sonnentempel
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Palmyra, Grabturm
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Palmyra, Unterirdisches Grab
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Baalbek, Umfassungsmauer des Heiligtums
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DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Baalbek, Hauptportal des Bacchustempels
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DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Baalbek, Halle
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DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Gerasa
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DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Kanawùt/Kanatha im nördlichen Haurùn
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DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Felstunnel in Seleucia Pieria (Selefke)
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DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Antiochia
DenkmĂ€ler aus Syrien, PalĂ€stina und Westarabien: Orontes (Nahr el ®Âsi) bei Antiochia
DenkmÀler aus Syrien, PalÀstina und Westarabien: Laodieea ad niare (Lādhikßja, Lattakie)

Die Reiche der Völkerwanderung

aus dem Kunstmuseum Hamburg

Eine Weltgeschichte in einem Bande.

Die ersten Reiche von einer gewissen Dauer, die durch Nordvölker auf dem Boden des chinesischen Reiches begrĂŒndet wurden, waren die der Toba, seit 430. Von einem Zweig von ihnen wurde die Gegend von Lhassa in Besitz genommen und Tibet genannt. Auf italischer Erde errichtete 476 nach dem Sturz des letzten römischen Herrschers, der seltsamer- und bezeichnenderweise Romulus Augustulus hieß, der Rugier (vergleiche RĂŒgen) Odovakar eine Herrschaft, mußte aber kurz darauf dem Ostgoten Theoderich weichen. Die Ostgoten behaupteten sich in Italien und HinterlĂ€ndern bis 560. Ihre Vettern, die Westgoten hielten Spanien bis 711. Die Franken drangen 485 in Frankreich, die Langobarden 568 in Italien und die Burgunden nach 450 in die TĂ€ler des Doubs und der Rhone ein. Im neunten Jahrhundert waren alle die Genannten so ziemlich romanisiert. Dagegen behaupteten die anderen Germanen, darunter die östlichen Franken, ihre Eigenart.

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Deutschtum und TĂŒrkei : Mohammedaner und Christen

aus dem Kunstmuseum Hamburg

In allen islamitischen LĂ€ndern ist die Regierung die mittlere Linie zwischen dem demokratischen Sinn der Bevölkerung und der absoluten Vollmacht des Kalifen. Der Koran predigt ja, daß alle Mohammedaner BrĂŒder, alle einander gleich seien. In der Tat ist denn auch der Sohn einer Negerin genau so erbberechtigt, wie der Sohn ihrer begĂŒnstigteren hellhĂ€utigen Nebenbuhlerin. Auch sind der Rassenanlage nach die meisten TrĂ€ger des Islam, namentlich TĂŒrken und Araber, demokratisch. Bei den neuesten VorgĂ€ngen haben die Ulema ausdrĂŒcklich erklĂ€rt, und zwar selbst die, die in Konstantinopel bei der Gegenrevolution mitgewirkt hatten, daß der Sultan die Verfassung nicht wieder antasten dĂŒrfe, und daß jeder Muslem nicht nur berechtigt, sondern sogar verpflichtet sei, dem Sultan im Falle einer Übertretung zu widerstehen. Der Sultan ist vor allem den Bestimmungen des Koran unterworfen, sodann den Ordnungen der Multeka, einer Sammlung von SprĂŒchen und Entscheidungen, die Mohammed und seine ersten Nachfolger getan haben. Dagegen wird das Kanon-Nameh Suleimans des Glorreichen, eine Sammlung von Hatti-Scherifs Suleimans selbst und seiner VorgĂ€nger, zwar sehr geachtet, ist jedoch nicht bindend. Es gibt allerdings gefĂ€llige Gesetzesinterpreten, die, z. B. von der Tatsache ausgehend, daß der Prophet nur vier legitime Frauen erlaubt, und selber doch vierzehn besessen habe, die Meinung aufstellen, dem Kalifen sei schlechterdings alles gestattet. In jedem Falle hat sich der Absolutismus so mancher Sultane tatsĂ€chlich einfach ĂŒber die Bestimmungen des Korans hinwegsetzt.

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