Divide et impera denn HomogenitÀt ist Macht: Kalkutta, Japan, Deutschland

Autor chief mouser sagt

Bei sich selbst oder den GrĂŒppchen, die die eigenen Interessen vertreten: Da ist höchste, grĂ¶ĂŸtmögliche HomogenitĂ€t angesagt. Gemeinsam sind wir stark. Aber bei den Feinden, da soll AntihomogenitĂ€t sein, HeterogenitĂ€t. Denn spaltpilze ich meine Feinde, wĂ€hrend ich selbst wunderbar homogen bin:

Dann sind meine Feinde Kraut & RĂŒben, unsortiertes GemĂŒse. Das ich deswegen sehr einfach beherrschen kann. Teile, spalte, sĂ€he Zwist & Zwietracht, sĂ€g die Stuhlbeine an, implantiere HolzwĂŒrmer im GebĂ€lk genauso wie relativistischen Unsinn in den Hirnen, behaupte Gleichwertigkeiten wo keine sind, mach Multiunkulti: Und herrsche so ĂŒber die dann Heterogenen.

Wer HomogenitĂ€t per se fĂŒr „problematisch“ hĂ€lt: Dem unterstelle ich bis zum Beweis des Gegenteils, daß sein Wunsch nach HeterogenitĂ€t der anderen, der Versuch der Beherrschung dieser anderen ist. Oder schlicht grandiose Dummheit.

TatsĂ€chlich gibt es nĂ€mlich eine gute HomogenitĂ€t auf hohem Niveau & eine schlechte HomogenitĂ€t. Zum Thema schlechte Homogenisierung lasse ich den großen Peter Scholl-Latour sprechen:

„Wer halb Kalkutta aufnimmt, der rettet nicht Kalkutta, sondern der wird zu Kalkutta“

Kein erstrebenswerter Zustand.

Wer indes – so wie der Japaner – seit der Zeit der fĂŒrchterlichen BĂŒrgerkriege im 15./16. Jahrhundert, dem Sengoku, Zeitalter der streitenden Reiche 100 Jahre perverse HeterogenitĂ€t erlebt hat, iaponicus iaponico okami quasi: Wer das hinter sich hat: Der lĂ€ĂŸt die Finger davon. Die Kriege beendete damals ein gewisser Tokugawa. Und seit dieser Zeit strebt der Japaner nach HomogenitĂ€t. Und hat sie verwirklicht. Die dortige Höflichkeit, der Perfektionismus, das permanente Streben nach Harmonie, ist alles praktischer Ausdruck dessen. Und der Japaner ist verdammt stolz darauf, daß ihm diese Kulturleistung der allgemeinen Homogenisierung auch geglĂŒckt ist. HomogenitĂ€t muß nicht auf dem Niveau von Kalkutta stattfinden. Es gibt auch das Niveau von Kyoto, nur mal so.

Ich sage ganz klar, daß Japan in Relation zu Deutschland aufsteigen wird. Einfach weil gewissenlose FĂŒhrer und professorale Demagogen Deutschland systematisch heterogenisieren, destabilisieren und offensichtlich auf dem Niveau von Kalkutta neu homogenisieren wollen. Aus welchen GrĂŒnden auch immer. Ich erklĂ€re jetzt nicht warum, ich konstatiere nur wies‘ ist.

Und Japan macht dies alles nicht. Da können sie lang warten, daß sich Japan sein in mĂŒhsamer Arbeit aufgebautes funktionierendes SozialgefĂŒge dadurch zerstört, daß es 2 Mio. islamische Schulabbrecher einwandern lĂ€ĂŸt, fĂŒr mehr HeterogenitĂ€t & NeokalkuttahomogenitĂ€t. Never ever. Das sind keine members. Die bleiben draußen.

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Luftstewardessen in Japan

aus dem Kunstmuseum Hamburg

FrĂ€ulein KirschblĂŒte ganz auf der Höhe

FrĂ€ulein KirschblĂŒte, eine der anmutigsten Töchter Nippons, ist eine tĂŒchtige Stewardeß bei der japanischen Luftverkehrsgesellschaft. Alle FluggĂ€ste, sei es auf der Expreß-Linie nach Fukuoka oder auf den Strecken nach Korea und Mandschukuo, lassen sich gern die ebenso liebenswĂŒrdige wie sachverstĂ€ndige Betreuung des „fliegenden MĂ€dchens“ gefallen, das behende den Tee serviert, einem Passagier eine Zeitschrift in die HĂ€nde legt oder einem anderen eine Auskunft gibt, kurzum: fĂŒr alle WĂŒnsche sorgt, so daß die Reise buchstĂ€blich wie im Fluge vergeht. FrĂ€ulein KirschblĂŒte spielt hier oben zwischen Himmel und Erde die „Dame des Hauses“ und macht die Luftreisen ĂŒber Land und Meer so angenehm wie nur möglich. In den meisten Expreß-Flugzeugen des japanischen Luftverkehrs begegnen wir solchen Luftstewardessen, die im wahrsten Sinne des Wortes ganz auf der Höhe sein mĂŒssen. Ihr Beruf verlangt Takt und Bildung, ZuverlĂ€ssigkeit und eine widerstandsfĂ€hige Gesundheit.

„Einen Becher Tee, mein Herr?“
-FrĂ€ulein KirschblĂŒte sorgt dafĂŒr, daß jeder ihrer FluggĂ€ste zu seinem Recht kommt. Das ist keine leichte Arbeit, denn die großen Expreß-Flugzeuge Japans nehmen 21 Reisende auf.

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Yamato

aus dem Kunstmuseum Hamburg

Yamato ist der Name einer japanischen Landschaft. Da aus diesem Raum hervorragende japanische Soldaten hervor gegangen sind, ist der Name Yamato ein Sinnbild fĂŒr Tapferkeit und PflichterfĂŒllung geworden. Nichts lĂ€ĂŸt sich von einem fremden Volk auf das eigene ĂŒbertragen. Aber lernen können mir aus dem japanischen Beispiel, mie Tapferkeit und Mut im religiösen GrundgefĂŒhl wurzeln.

Es geschah im Jahre 1932 westlicher Zeitrechnung, daß ein japanischer Major, bei den KĂ€mpfen um Schanghai schwer verwundet, die Besinnung verlor und so das UnglĂŒck hatte, in die HĂ€nde des Feindes zu fallen. Durch die vorrĂŒckenden japanischen Truppen wurde er hernach wieder befreit und zurĂŒckgefĂŒhrt. Eines Tages war in der Presse zu lesen, daß der Major gerade auf dem Schauplatz der KĂ€mpfe, in deren Verlauf er gefangengenommen worden war, sich den Freitod gegeben hatte.

Was vermittelt uns dieses Vorkommnis? — Nur weil er verwundet und besinnungslos lag, war der Offizier gefangengenommen worden; war das eine Schande fĂŒr einen Krieger? Warum bereitete er seinem Leben ein Ende, statt sich weiter fĂŒr das Vaterland einzusetzen und ihm mit seinen Kenntnissen, seiner Erfahrung, seinem Mut und seinem Geist zu dienen? — Nur aus dem Yamnto-Geist her, jenem Geist des japanischen Menschen, ist seine Handlungsweise zu erklĂ€ren.

In den Sagas im westlichen Japan ist die Tradition des kraftvollen Rittergeistes ganz besonders lebendig geblieben: die Grundlage fĂŒr die Geisteserziehung des Saga-Ritters ist in dem Buch „Hagakure“, einem Werk ĂŒber die ritterliche Moral, zu erblicken, in dem es heißt:

„Wenn du zwei Wege — Leben oder Tod — zu wĂ€hlen hast, so wĂ€hle den letzteren.“

Der Major, der diese Lehre tief in sich trug, ging den Weg des Todes. Doch warum soll man den Tod suchen?

In dem Ritterkodex der japanischen Krieger von heute, „Senjinkun“ oder die Lehre im Kriegslager, heißt es:

„Lebend sollst du nicht die Schande des Gefangenen tragen; nach dem Tode sollst du nicht den schlechten Ruf von Schuld und Unheil hinterlassen.“

Von alters her gilt es in Japan als eine große Schande, in Gefangenschaft weiterzuleben; eher soll man sterben.

Es mögen im gegenwĂ€rtigen Krieg — anders als in alten Zeiten — gewisse FĂ€lle nicht zu vermeiden sein, in denen man gefangengenommen wird; man mag durchaus der Ansicht sein, man brauche nicht unbedingt zu sterben, sobald man nur mit den hochentwickelten neuzeitlichen Waffen seine Pflicht, ja, sein Äußerstes getan hat, und man nĂŒtzt seinem Lande viel mehr, indem man am Leben bleibt und seine Bestimmung — sei es im Kriege oder im Frieden — erfĂŒllt. Eine solche Anschauung hat eine gewisse Berechtigung; der japanische Soldat indessen denkt anders: Wenn er in der Schande der Gefangenschaft weiterlebt, so bedeutet dies, daß er nicht bis zum Tode gekĂ€mpft hat, daß er noch die Möglichkeit gehabt hat, weiterzukĂ€mpfen, und er ist von tiefem Bedauern darĂŒber erfĂŒllt, daß er fĂŒr Tenno, Vaterland und Volk nicht bis zum Tode gekĂ€mpft hat.

„Sei es zur See, wo meinen Leib das Seewasser tauft.
Sei es zu Land, wo mein Gebein in den Bergen das Moos deckt —
Allein fĂŒr den großen Herrscher will ich kĂ€mpfen
Ohne einen Gedanken an mich.“

Wie dieses uralte Lied, das wir immer wieder anstimmen, zum Ausdruck bringt, ist es ĂŒberhaupt nicht denkbar, daß der Soldat ins Leben zurĂŒckkehrt. — Lord Nelson sagte bei seinem Tode:

„Gott sei Dank, ich habe meine Pflicht getan“;

der Japaner aber kĂ€mpft nicht um der Pflicht willen, sondern um sein Leben aufzuopfern. Erwin BĂ€lz, einer der besten Kenner Japans, berichtet ein eigenes Erlebnis aus der Zeit des Russisch-Japanischen Krieges: Ein japanischer Bekannter besuchte ihn mit seinem Sohn, der am nĂ€chsten Morgen an die Front einrĂŒcken sollte. Nachdem der junge Mensch sich verabschiedet hatte, unterhielt sich Dr. BĂ€lz mit seinem japanischen Bekannten ĂŒber den Krieg; der alte Mann erzĂ€hlte ihm, daß er vor vier Jahren beim Boxeraufstand den Ă€ltesten Sohn verloren hĂ€tte und nun den zweiten in den Krieg schickte. Er fuhr fort, daß sein in Ehre getragenes Familienwappen nunmehr keinen TrĂ€ger mehr haben werde, da er keine weiteren Söhne habe. BĂ€lz sagte ihm tröstend:

„Nicht alle, die zur Front gehen, sind zum Fallen bestimmt; ich glaube, Ihr Sohn wird mit großem Waffenruhm heimkehren.“

Der alte Vater schĂŒttelte den Kopf und entgegnete:

„Nein, mein Sohn geht in den Kampf, um den Heldentod zu finden, nicht um lebend heimzukehren.“ —

Erwin BĂ€lz stellt fest: Es war ein gelassenes Wort, wie es einem Philosophen zukommt. Diese Einstellung ist der wahre Grund, warum Japan bisher keinen Krieg verloren und auch im gegenwĂ€rtigen Krieg Großostasiens wundervolle Erfolge errungen hat. Es ist nichts anderes als eine todesmutige Tat, in den denkbar kleinsten Unterseebooten an die gewaltigen Kriegsschiffe der USA.-Flotte heranzugehen und sie zu versenken. Die Selbstvernichtung der japanischen Flieger hat den Sinn, sich selbst als einen Teil der Bombenlast zu betrachten und in den Feind zu stĂŒrzen, um ihrer Bestimmung gerecht zu werden. Am 12. Dezember vorigen Jahres gab das Kaiserliche Hauptquartier bekannt, daß neun von zehn Marineflugzeugen sich selbst erfolgreich vernichtet haben. Dieser Heldengeist ist es, der das japanische Reich geschĂŒtzt; dieser Heldengeist hat es der japanischen Wehrmacht bereits in den Jahren 1274 und 1281 gestattet, mit nur 50 000 Mann die weit ĂŒberlegenen Mongolen, die etwa 150 000 Mann zĂ€hlten, vernichtend zu schlagen und ihren furchtbaren Überfall abzuwehren. Im Chinesisch-Japanischen Krieg von 1894/95 und im Russisch- Japanischen Krieg von 1904/05 wurden die glĂ€nzenden Siege Japans eben durch diesen Geist herbeigefĂŒhrt. Und auch die Soldaten, die heute im unerhört weiten Raum des Pazifiks zu Land, zur See und in der Luft kĂ€mpfen, sind alle darauf gefaßt, dem Vaterland ihr Letztes zu opfern und in die Reihen der Götter einzugehen.

Diejenigen, die einen solchen Geist als Fatalismus bezeichnen und in ihm eine sinnlose Verachtung des teuren menschlichen Lebens erblicken, sind weit entfernt davon, den japanischen Soldatengeist zu verstehen. Die kĂŒhnen Waffentaten der japanischen Soldaten sind Offenbarungen eben dieses kraftvollen Geistes, der fĂŒr das Bestehen und die Ehre des Reichs, fĂŒr die Gerechtigkeit und den wahren Frieden wirkt.

Es wĂŒrde auch ein unverzeihlicher Irrtum sein, wollte man in diesem Geist auch nur eine Spur ursprĂŒnglicher BrutalitĂ€t sehen. Die Liebe des japanischen Menschen zur Blume ist bekannt; seine Ästhetik lĂ€ĂŸt ihn jedoch nicht die Blume allein suchen, vielmehr schĂ€tzt er sie im organischen Verein mit den BlĂ€ttern und Zweigen; deshalb schneidet er niemals die BlĂŒte allein ab, sondern lĂ€ĂŸt sie an ihrem Zweig. Die japanische Zivilisation hat ihren Menschen nicht allein den hohen Opfergeist, sondern auch ein empfindsames MitgefĂŒhl beigebracht. Dieses MitgefĂŒhl bewĂ€hrt sich in der Haltung des japanischen Soldaten gegenĂŒber dem Feind, besonders dem gefangenen. Aus dem Mittelalter wird hierfĂŒr ein schlagender Beweis berichtet: Im Jahre 1184, im Verlauf eines erbitterten BĂŒrgerkrieges, besiegte der hervorragende Krieger Kumagai einen Ritter aus dem feindlichen Lager, Atsumori, und nahm ihm nach der damaligen Kriegssitte den Kopf. Atsumori zĂ€hlte noch nicht zwanzig Jahre, und von seinem frĂŒhen Tod erschĂŒttert, legte Kumagai das Schwert ab, verließ den Ritterstand und wurde Priester, um als solcher sein Leben mit Gebeten fĂŒr das Seelenheil des Gefallenen zu verbringen.

Im vergangenen Weltkrieg gelangten japanische Freiwillige, die in der kanadischen Armee dienten, an der Westfront zum Einsatz; unter ihnen befand sich der Freiwillige Isomura, der bei einem Angrifff auf einen deutschen Verwundeten stieß. Der Verwundete gab durch schwache Bewegungen zu erkennen, daß er furchtbaren Durst litt, und ohne zu zögern gab ihm Isomura aus seiner Feldflasche zu trinken, in der sich noch ein letzter Rest kostbaren Wassers befand. Mittlerweile war ein britischer Soldat herangekommen, der den verwundeten Deutschen mit dem Bajonett anfiel; Isomura warf sich dazwischen und rief: „Siehst du denn nicht, daß der Mensch schwer verwundet ist?“ — „Ach was“, entgegnete der Brite, „verwundet oder nicht verwundet — jeder Feind mehr, der getötet wird, ist fĂŒr uns ein Gewinn.“ — „Wo ist denn deine christliche NĂ€chstenliebe?“ „Die habe ich zu Hause gelassen, als ich in den Krieg zog“, entgegnete der Brite.

Ebenfalls im Weltkrieg hört der japanische Freiwillige Morooka einen blutjungen Gegner, den er mit dem Bajonett angriff, „Mutter!“ rufen. Als er das Wort hörte, das ihm bekannt war, konnte er nicht zum zweitenmal mit dem Bajonett gegen den Feind stoßen, und dieser soll auf diese Weise, wenngleich verwundet, gerettet worden und spĂ€ter in die Heimat zurĂŒdegekehrt sein.

Die Japaner halten es zwar fĂŒr unter ihrer WĂŒrde, gefangengenommen zu werden, doch haben sie ein tiefes MitgefĂŒhl fĂŒr die Gefangenen, die sie selbst machen. Im Laufe des russisch-japanischen Krieges kamen viele Russen als Gefangene nach Japan, und keiner unter ihnen wird sich wohl ohne Dankbarkeit der großzĂŒgigen Behandlung erinnert haben, die ihm in Japan zuteil wurde. Eine solche Haltung gegenĂŒber dem verwundeten Feind gilt in Japan seit alters als Tugend. Aus der Geschichte geht deutlich hervor, daß die am Mongoleneinfall beteiligten feindlichen Koreaner, die in japanische Hand fielen und keiner besonderen Behandlung wert waren, eine menschenfreundliche Aufnahme gefunden haben; der Kaiser von Korea hat sich sogar veranlaßt gesehen, der japanischen Regierung in einem Schreiben seinen Dank fĂŒr eine solche Behandlung zum Ausdruck zu bringen. Hierbei ist zu bedenken, daß es sich beim Mongoleneinfall um eine denkbar gefĂ€hrliche Bedrohung Japans und seines Volkes gehandelt hat. Im Russisch-Japanischen Krieg fiel der I. Division und der II. japanischen Armee die FĂŒrsorge fĂŒr die ersten russischen Gefangenen zu; es wurde eine Besichtigung der Gefangenen befohlen, die den Zweck hatte, die japanischen Soldaten mit den Uniformen, Kennzeichen und Merkmalen des Gegners vertraut zu machen. Eine Anzahl Mannschaften einer bestimmten Kompanie stellte sich bei der Besichtigung jedoch nicht ein, und als Grund hierfĂŒr wurde folgende Überlegung festgestellt: Es ist eine Schande, als Soldat gefangengenommen zu werden, und es ist unertrĂ€glich, als Gefangener das Gesicht dem Feinde zeigen zu mĂŒssen; der Samurai begreift die GefĂŒhle des Samurai und erspart ihm diese DemĂŒtigung. — Aus diesem Grunde nahmen die Soldaten an der Besichtigung der russischen Gefangenen nicht teil. — Die feindlichen Offiziere, die den Befehl gaben, alle Japaner, selbst die gefangenen, zu töten, dĂŒrften die Haltung der japanischen Soldaten nicht verstanden haben.

Auf einem der SchauplĂ€tze des gegenwĂ€rtigen Krieges Großostasiens, den Philippinen, wurde Anfang Januar eine Anzahl japanischer Zivilisten von den USA.-Truppen niedergemetzelt; in der Geschichte Japans kommen solche Greueltaten nicht vor.

Die Japaner kĂ€mpfen heute fĂŒr das Vaterland und fĂŒr alle Völker Großostasiens, sie kĂ€mpfen einen opfervollen, schweren Kampf, in dem sie an sich selbst die hĂ€rtesten Anforderungen stellen; nichtsdestoweniger haben sie tiefes MitgefĂŒhl fĂŒr die Mitmenschen, und aus diesem Umstand werden im Verlauf der KĂ€mpfe zahlreiche bezeichnende und rĂŒhrende Vorkommnisse entstehen, die in die Geschichte des Krieges eingehen und dort ihrerseits Zeugnis ablegen werden fĂŒr den Geist Japans, den Yamato Tamashii.

Kazuichi Miura.

Weltkriege der Gegenwart : Ein japanisches Festlandreich

aus dem Kunstmuseum Hamburg

Die Normannen besetzten vom europĂ€ischen Festlande aus die britischen Inseln. SpĂ€ter wandten sie sich, die allerdings niemals ihrenpBesitz in der Normandie aufgegeben hatten, nach dem Festlande zurĂŒck und eroberten mit gewaltiger Faust ein gutes Drittel von Frankreich, zeitweilig sogar die PyrenĂ€en ĂŒberschreitend. Ganz Ă€hnlich sind „die 10000 Inseln“im fernen Osten, wenn anders der Sinologe Parker recht hat, um 200 n. Chr. von tungusischen Herrschern, von Tan shih-kwei besetzt und seinem ungeheuren Reiche, das sich in einer Ausdehnung von beilĂ€ufig 18 Millionen Kilometer bis zum Eismeer und im Westen bis mindestens zum Balkasch-See erstreckte, zugefĂŒgt worden. Höchst wahrscheinlich ist aber dies Unternehmen nicht das einzige seiner Art gewesen. In noch frĂŒherer Zeit muß eine ganze Reihe von tungusischen und mongolischen ZĂŒgen nach Japan gegangen sein. Das ergibt sich schon aus der Sprache. Denn wie man schon seit Grunzei wußte, und wie jĂŒngst durch ein erschöpfendes wissenschaftlich grundlegendes Werk von Winkler abermals bestĂ€tigt wurde, gehört das Japanisch zur Altaischen Sprachgruppe. Ich wĂŒrde allerdings nicht annehmen, daß es ohne Rest in das Altaische aufgeht, sondern wĂŒrde nicht unwesentliche malajische EinflĂŒsse und außerdem solche, wenn auch geringere, der Dra-vida- und der Tibeto-Barmaner annehmen, von der in ihren ZusammenhĂ€ngen noch immer rĂ€tselhaften Sprache der Aino ganz abgesehen. Genug, ein weitgehender linguistischer Zusammenhang zwischen Japan und dem asiatischen Festland ist vollauf bewiesen und die notwendige Folgerung daraus ist, daß in Urzeiten die japanischen Inseln vom Festlande aus besetzt worden sind. In der Gegenwart machen es nun die Japaner so, wie einst die Normannen. Sie kehren nach dem Festland zurĂŒck und suchen, mit ihren Inseln nicht zufrieden, auch auf*dem Kontinente weitrĂ€umigen Besitz zu erwerben. Die erste Stufe war die Angliederung der ganzen SĂŒdhĂ€lfte der Mandschurei.

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