Römische Kultur im Bilde

aus dem Kunstmuseum Hamburg.

Verzeichnis der Abbildungen:
Amphitheater
Amphitheater-Arles
Amphitheater-Pola
Antistius Sarculo-Antistia Plutia
Aquaeduct-Wasserleitung
Archigallus
Augustus
Aurelianus-Stadtmauer
Baalbek-Syrien
Barbar-Rom
Basilica-Trier
Beamter-Rom
Brunnenfigur-Rom
BĂŒhnengebĂ€ude-Theater
Carpentoracte-Carpentras
Dame-Korbstuhl
Damenfrisuren
Dame-PortrĂ€tbĂŒste
Diocletianus-Rom
EhrensÀule-Arkadios
Etrusker-Rennwagen
Feldherr-Rom
Fleischerladen-Rom
Frau-PortrĂ€tbĂŒste
Friedensaltar-Augustus
Garten-Wandbild
GeschĂŒtz-Rom
Gladiatorendarstellungen-Mosaik
Gladiatoren-TierkÀmpfe
Grabpyramide-Flavius Marimus
Grabstein-Ehepaar
Grabstein-Sulpicius Marimus
Isisdienst-Prozession
Kinderleben-Kindersarg
Knabe-Rom
Larenaltar
Leiche-Rom
MĂ€dchen-Kopf
Maurer-Rom
Mosaikfußboden-Rankenschmuck
Mythologie-Rom
Mythologische Szene-Wandbild
Notizbuch-Rom
Opfertier-Prophezeiung
Pachtzins-Kontor
Palmyra-Syrien
Pompeii-Dokumente
Pompeii-Geldschrank
Pompeii-Grabanlagen
Pompeii-Masken
Pompeii-Medizinische Instrumente
Pompeii-Peristyl
Pompeii-Schauspielszene
Pompeii-Spielszene
Pompeii-Stuckdecke
Pompeii-Theaterprobe
Pompeii-Wandmalerei
Porte dÂŽArrour-Frankreich
Porte de Mars
Praetorium-Legio III Augusta
Priester-Priesterin
Privatunterricht-Rom
Quadrifrons-Algerien
Rennfahrer-Rom
Römer-TerrakottaportrÀt
Runder Tempel
SĂ€nfte
Sarkophag-Porphyr
Sarkophagrelief-Rom
Sarkophag-Rom
SĂ€ugling-Kopf
SĂ€ulenhalle-Rom
SchĂŒler-Rom
St. Chamas-SĂŒdfrankreich
Stickereiladen-Rom
Stukkatur
Suovetaurilla
Syrien-Baalbek
Tempelanlage-Tempelhof-Baalbek
Tempel-Baalbek
Tempel-Maison carrée in Nimes
Thamugadi-Timgad
Theater-Orange
Theater-Rom
Tiergruppe-Vatikan
Timgad-Algerien
Timgad-Heizanlage
Timgad-KauflÀden
Timgad-Wasserklosetts
Tuchladen-Rom
Urne-Rom
Weintransport-Mosel
Zirkus-Rom

Im Dienst der Deutschen Wehrmacht: Frankreich, DĂ€nemark und Norwegen

aus dem Kunstmuseum Hamburg.

Frankreich

Arm Badge-Schutzkommando
Badge Worn-Regiment Number
Brassad-Black and White
Breast Badge-Chantiers de la Marine
Breast Badge-Franc Garde
Brest Badge-White Cock
Brest-Badge
C.J.F.-drummers and buglers Badge
C.J.F.-fanfare trumpeters Badge
Cadets-R.N.P.
Charlemagne Division-Metal Badge
Charlemagne-Badge
Chef des Travaux-Work Leader
Croix du Combattant-French
Deutsche-Arabische Lehrabteilung
École d®Uriage-School of Milice
École rĂ©gionale de Provence
École rĂ©gionale des cades-Pyrenees Gascogne
Franciste-Parti
French-N.S.K.K. Badge
Front-Franc
Gardes Francaises-P.P.F.
Gardes Francaises-P.P.F.-Blue
General Puaud-French Army
Groupe dÂŽAction-J.P.F.-Action Squad
Groupement 2
Groupement 4
Groupement 33
Groupement 34
Groupement Insignia-Groupement 35
Insignia-General Wears
Insignia-Groupe Speciale de Securite
J.E.N.-Young Member
Jeunesse Bretonne-Assault Troop-Nationaliste Breton
Jeunesse-Movement
L.V.F.-Flag
Legion-Badge
Legion-Sports Leader
Legion-Tricolore
Les Jeunes du Maréchal
Ligue Francaise
M.S.R.-Badge
Member-C.J.F.
Milice Francaise-Flag
Movement-Social RĂ©volutionnaire
Medaille du Levant-France
Officer-Breast Badge
Ordre National du Travail
P.F.N.C.-National Collectivist
Phalange Africaine-Badge
Pre War-Badge
R.N.P.-Badge
R.N.P.-Badge-Second Design
Red Brased-Female Members
Red Brased-French Women
Sports Award-Brevet Sportif
Sword of St. Joan-Collar Patch
Young Legion-Badge

DĂ€nemark

Arm Shield-Unusual Version
Black and White-Emblems
Black Brassard-Arm Badge
Brooch-Women
D.N.S.A.P.-Denmark Kids
Danish Flag-Collar Patch
Danish Maiden-Officers
Danish Volunteer Battalion-Finnland-Cross of Danish
Danmark
Deutsche Jugendschaft Nordschleswig-Abzeichen
Freikorps-Danmark
Frikorps-Danmark
Frikorps-Parade
Hipo-Members
Home Made-Arm Badge
N.S.U.-Youth Section
National Arms of Denmark-Shield Badge
National Leader-Arm Badge
S.A.-Member
S.A.-Nordland Regiment
Schalburg-Training
Silver Runic-Black and White

Norwegen

Arm Badge-non commissioned ranks
Arm Badge-Officers
Badge of Honor
Black Brassed-Yellow Sun Cross
Cape-Eagle
Cloth Badge-Girls
Emblem Soldier-Norway
Emblem-Germanischer LanddienstGlider Pilot Badge of Honor
Hirdmarinen-Emblem
Kvinnenhird-Arm Badge
Kvinnenhird-Metal Badge
Legion Norwegen
Nasjonal Samling FĂžrerskole
National Socialist-Uniform
Nordland-Patch
Norge-Patch
Norway-Soldier
Norway-Soldier II
Police Company-Norwegian Legion
Police Company-Patch
Police Metal-Cap Badge
Police-Decoration
SveitfĂžrer-Para Millitary
Uniform-Women-Arm Badge
Vidkun Quisling-Eastern Front
Viken Bataljon-Norge
Viken Bataljon-Norwegian Legion
Viken-Hird Regiment No. 1
Viking-Hird Regiment No. 7

Ein Rasseproblem

aus dem Kunstmuseum Hamburg

In Frankreich spielt sich jetzt ein Vorgang ab, dem man in heimischen Kolonialkreisen und wohl auch an den zustÀndigen Stellen nicht allenthalben das Mass von Beachtung zuteil werden lÀsst, das im kulturvölkischen Interesse geboten ist.

Ohne das EntwĂŒrdigende eines solchen Schrittes allgemein zu empfinden, erwĂ€gen die militĂ€rischen und kolonialen Kreise Frankreichs allen Ernstes eine Verwendung Eingeborener aus den Kolonien im Falle eines europĂ€ischen Krieges, und zwar in grossem Umfange. Bisher waren es nur mehr oder weniger private Kundgebungen, in denen der Verwendung von Negern in der heimischen französischen Armee das Wort geredet wurde, aber die Beratungen des französischen Kriegsbudgets haben doch deutlich gezeigt, dass dieser Gedanke sich auch an kompetenten Stellen einzunisten beginnt. Ein ehemaliger Kolonialoffizier hat schon seit lĂ€ngerer Zeit in Wort und Schritt Propaganda gemacht fĂŒr die Aufstellung farbiger Truppenteile in europĂ€ischen Kriegen. In einer Rede vor der „Alliance Francaise“ hat er in den höchsten Tönen das Lob der eingeborenen Truppen als „unvergleichlicher Soldaten* gesungen und hat seinen Zuhörern vorgerechnet, dass die Araber-und Negerbevölkerung der französischen Kolonien ein jĂ€hrliches Rekrutenkontingent von 40000 Mann stellten könnte. Wie sehr die Franzosen bei der immer unzureichender werdenden Rekrutenzahl in der Heimat solchen ZukunftsplĂ€nen zugĂ€ngig sind, zeigt die Tatsache, dass die „Alliance Francaisc“ in einer Entschliessung die Aufstellung eines Korps von 20000 SenegalschĂŒtzen fĂŒr das Jahr 1913 fordert. Diese Bestrebungen wann bisher mehr oder weniger persönlicher und privater Natur, und sie sind auch zurzeit nicht ohne Widerspruch geblieben; einen bedenklichen Charakter aber hat die Behandlung der Angelegenheit in jĂŒngster Zeit dadurch angenommen, dass der durch den Deputierten Clemental erstattete Bericht des Budgetausschusses der französischen Deputiertenkammer bei den Beratungen des diesjĂ€hrigen Kriegsbudgets diesen Gedanken sich offiziell zu eigen macht. Der Bericht fordert den Kriegsminister direkt auf, den heimischen Rekrutenmangel durch stĂ€rkeres Heranziehen des Eingeborenenmaterials in Westafrika und in Algier auszugleichen. Algier hat bei einer Eingeborenenbevöikerung von fĂŒnf Millionen gegenwĂ€rtig 18000 schwarze Soldaten. Der Bericht weist nach, dass unter Erweiterung des fĂŒr Tunis 1909 erprobten Reservesystems mit Leichtigkeit hier ein Heer von 60 000 Mann aufgebracht werden könnte, wĂ€hrend aus Französisch-Westafrika eine Truppe von 40000 Köpfen verfĂŒgbar gemacht werden könne. Der Bericht lĂ€sst dabei keinen Zweifel, dass die Kammer die hierfĂŒr erforderlichen MehrbetrĂ€ge glatt bewilligen werde. Man hat also mit der in greifbare NĂ€he gerĂŒckten Möglichkeit zu rechnen, dass der durch heimische KrĂ€fte nicht mehr auszugleichende Fehlbedarf der französischen Armee durch ein Negerheer ausgeglichen wird. Es ist fĂŒr die französische Nation, die an der Spitze der Kultur zu marschieren dĂŒnkt, kein schmeichelhaftes Zeugnis, dass solche Bestrebungen festen Boden gewinnen können, obwohl, wie im Interesse voller ObjektivitĂ€t festgestellt werden muss, selbst aus dem eigenen Lager heraus vereinzelte Stimmen laut geworden sind, welche auf das Ungeheuerliche eines solchen Vorgehens fĂŒr ein Kulturvolk hinweisen. Neben dem im kolonialen MilitĂ€rwesen erprobten General de Tory hat L. d’Anfrerille de la Salle kĂŒrzlich im „Correspondant“ auf das Bedenkliche der Verwendung von Eingeborenen in heimischen FeldzĂŒgen hingewiesen, und der militĂ€rische Redakteur des „Journal des DĂ©bats“, Malo, ein AnhĂ€nger des weiteren Ausbaues der eingeborenen Kolonialarmee, verwahrt sich ebenfalls gegen den Plan der europĂ€ischen Verwendung farbiger Kolonialtruppen: „Ich kann mich der Meinung nicht anschliessen“, sagt Malo,

„dass Frankreich nur durch seine Neger gerettet werden könne. Das ist durchaus unrichtig, und die Freunde der schwarzen Truppen können fĂŒr sie eine ebenso nĂŒtzliche und fĂŒr die Eigenliebe der weissen Bevölkerung weniger verletzende Verwendung finden, denn es werden zwischen den Vogesen und den PyrenĂ€en immer noch genug Kinder geboren, die dem französischen Vaterlande mit ihrer Brust einen hinlĂ€nglichen Wall sichern.“

Dass derartige vernĂŒnftige ErwĂ€gungen aber keinen Widerhall in Frankreich finden, zeigt die Haltung des Budgetausschusses der französischen Deputiertenkammer. Und wenn auch neuerdings das „Journal des DĂ©bats“ seine BemĂŒhungen wiederholt, die Franzosen von dem militĂ€risch Fehlerhaften und politisch UnwĂŒrdigen eines solchen Vorgehens zu ĂŒberzeugen, wird Malo nach den Erfahrungen der Vergangenheit doch wohl ein Prediger in der WĂŒste bleiben.

Alle KulturmĂ€chte haben ein gleiches Interesse, den im Vorstehenden gekennzeichneten unnatĂŒrlichen Bestrebungen gegenĂŒber von vornherein mit aller Entschiedenheit entgegenzutreten und an den zustĂ€ndigen Stellen in Frankreich die ernstesten Vorstellungen zu erheben. Die Herrschaftsstellung jeder Kolonialmacht grĂŒndet sich allein darauf, dass sie der Bevölkerung der kolonisierten Gebiete als die TrĂ€gerin der höheren Kultur und der höheren Macht erscheint. Diese Grundlage verschwindet von selbst im gleichen Moment, wo die kolonisierende Macht zeigt, dass sie zu ihrem eigenen Schutze der Bevölkerung ihrer Schutzgebiete bedarf, das ist eine so klar auf der Hand liegende Konsequenz, dass sie nur von einem blinden Chauvinismus ungewĂŒrdigt bleiben kann. WĂŒrde Frankreich hiergegen verstossen, so wĂŒrde es die Folgen ja zunĂ€chst am eigenen Leibe zu spĂŒren haben, Folgen, die im Falle einer Niederlage gar nicht auszumalen sind, aber die RĂŒckwirkungen wĂŒrden sich bei allen KolonialmĂ€chten in gleicher Weise geltend machen, deshalb haben alle KolonialmĂ€chte das gleiche Interesse, dieser Entwicklung nicht gleichgĂŒltig gegenĂŒberzustehen.

Dr. KĂŒlz.

Siehe auch:
Eine Straussenfarm in Deutschland
Wie der Neger in Togo wohnt
Deutsche Diamanten
Zur Frauenfrage in den deutschen Kolonien und andere Bekanntmachungen
Die Landesvermessung in SĂŒdwestafrika
Bilder aus dem Norden von Deutsch-SĂŒdwest: Namutoni
Koloniale Neuigkeiten
Deutschland, England und Belgien in Zentralafrika
Das Deutsche Institut fĂŒr Ă€rztlich Missionen in TĂŒbingen
Bilder von der afrikanischen Schutztruppe
Die Kolonien in der Kunst
Der Handelsagent in Deutsch-Afrika
Bierbrauerei der Eingeborenen in Afrika
Samoanische Dorfjungfrau
Losso-Krieger aus dem Norden von Togo
Allerlei aus dem Leben des Togonegers
Ostafrikanisches Obst
Ostafrikanische KĂŒstenbilder
Tabakbau und Tabakverarbeitung in Havanna
Die französische Fremdenlegion
Kamerun : Totentanz der KĂŒstenneger

Frankreichs Kriegsvorbereitungen in Bild und Wort

aus dem Kunstmuseum Hamburg

Alle, die Frankreichs Geistesleben sympathisch gegenĂŒberstehen und an seine moralische Kraft glauben, werden seit Beginn des großen Krieges durch die Frage verfolgt: wie kommt es, daß eine Nation, deren Stolz, es von jeher war, klares Denken und Erkennen mit Maß und WĂŒrde zu vereinen, seit dem Augenblick, da das Schicksal sie in einen furchtbaren Kampf warf, in ihren Äußerungen so ganz die ihr von der ĂŒbrigen Welt zugeglaubte Natur verleugnet. Es ist höchst erstaunlich, daß ein intelligentes Volk, wie das französische, dessen StĂ€rke grade psychologische Durchdringung, kĂŒhles PrĂŒfen aller Erscheinungen ist, bei der Darstellung der Tatsachen dieses Krieges und seiner Nebenerscheinungen alles Licht – Unschuld, Friedfertigkeit, Tapferkeit, Ritterlichkeit, freie Vaterlandsliebe, Barmherzigkeit auf die eine Seite bringt, der anderen Seite nichts als heimtĂŒckischen Kriegswillen, EroberungsgelĂŒste, unlautere Kampfart, Spionage- und Knechtssinn, Grausamkeit, Mordlust, Raub- und Diebesbenehmen zuschreibt, ein Verfahren, das jeder historischen Erfahrung and jeder Logik widerspricht. Es ist auch nicht anzunehmen, daß ein intelligenter und kultivierter Franzose sich nicht genau bewußt ist, wie gleichmĂ€ĂŸig in den europĂ€ischen, vom Gesichtspunkt der Zivilisation ungefĂ€hr gleichaltrigen Völkern Gutes und Böses verteilt ist, wie ĂŒberall heroische Taten und Niedrigkeiten zu verzeichnen sind, ĂŒberall Kriegsparteien und Friedensparteien wirken, ĂŒberall Grausamkeiten und Werke aufopfernder NĂ€chstenliebe vollbracht werden.

Noch viel erstaunlicher aber berĂŒhren den Außenstehenden die Formen, in denen sich diese Anschauungen dokumentieren, die mag es sich um Pressestimmen oder TheaterauffĂŒhrungen, um BroschĂŒren oder wissenschaftliche AufsĂ€tze anerkannter Gelehrter, um Films oder Illustrationen, WitzblĂ€tter oder KunstblĂ€tter handeln einen Tiefstand des Kulturniveaus bewiesen, wie er sich zur Zeit in keinem anderen Lande, auch in Frankreich wohl noch nie gefunden hat, selbst in frĂŒheren, großen geistigen Krisen und seelischen Epidemien nicht, mag man auch bis zum Mittelalter hinabsteigen.

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