Das Vaterland, das Deutsche Reich in Landschaftsbildern

aus dem Kunstmuseum Hamburg

Bildverzeichnis der 74 Abbildungen unten.


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Das Museum fĂĽr Meereskunde in Berlin

aus dem Kunstmuseum Hamburg


Am 10. Dezember veranstaltet die Abteilung Berlin der Deutschen Kolonialgesellschaft für seine Mitglieder und andre Freunde der kolonialen Sache eine Zusammenkunft im Museum für Meereskunde. Die Teilnehmer werden zunächst einen einleitenden Lichtbildervortrag hören und dann durch die überaus reichhaltigen und lehrreichen Sammlungen des Museums geführt werden. Da das Museum wegen seiner anspruchslosen Lage noch in weiten Kreisen, wenn nicht unbekannt, so doch wenig beachtet geblieben ist, so darf man wohl annehmen, dass recht viele Kolonialfreunde die Gelegenheit benutzen werden, sich unter fachmännischer Führung einen Ueberblick über den Stand der Meereskunde zu verschaffen.

Das Museum ist im wesentlichen eine Schöpfung des verstorbenen Geographen Ferd. v. Richthofen.

Die unbestreitbare Tatsache, dass im Binnenlande das Verständnis für das Seewesen sehr gering oder vielmehr vielfach gleich Null ist, musste angesichts der wachsenden Seeinteressen des Deutschen Reiches den Gedanken nahe legen, eine Stätte zu schaffen, wo wenigstens ein Teil der Binnenländer Gelegenheit hat, einen Ueberblick über die mannigfachen Grundlagen unsres Seeverkehrs zu gewinnen. Daraus muss sich dann das Verständnis für die Bedeutung und Wichtigkeit des Seewesens und seiner Förderung und Sicherung durch das Reich von selbst ergeben.

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Der Botanische Garten zu Berlin als Zentralstelle fĂĽr koloniale Landwirtschaft

aus dem Kunstmuseum Hamburg


Der arme Grossstädter merkt das Kommen des Frühlings eigentlich nur am Längerwerden der Tage, an der fühlbar stärkeren Wirkung der Sonnenstrahlen, manchmal auch daran, dass er jämmerlich frieren muss, weil die Zentralheizung programmässig am 1. April aufgehört hat, zu funktionieren. Von den Wundern des erwachenden Frühlings in Wald, Feld und Garten wird er nicht viel gewahr. Einen Garten nennen in der Grossstadt nur wenige Glückliche ihr eigen, Wald und Feld sind an den Werktagen nicht für jedermann erreichbar, und an den Sonntagen pflegt es im Frühling mit Vorliebe zu regnen. Glücklich, wer in der Nähe seiner Wohnung ein paar Alleebäume hat, die ihm im Frühjahr als Gradmesser für das Fortschreiten der Jahreszeit dienen können. Und doch ist der Berliner nicht ganz so arm, wie er sich vorkommt. Viele denken nicht an den prächtigen Botanischen Garten in Dahlem, der ihnen gewissermassen den Frühling sogar in konzentrierter Form vorführt. Sie finden dort die Frühlingspflanzen aus aller Herren Länder knospend und blühend versammelt in einer Schönheit und Reichhaltigkeit, wie sie Wald und Flur nie bieten können. Natürlich ist diese Form, die Wunder der erwachenden Natur zu geniessen, Geschmacksache. Aber es ist auch nicht unsre Absicht, dem Berliner Publikum den Botanischen Garten als Vergnügungsaufenthalt und als Abladestätte von Stullenpapieren zu emplehlen, denn dazu ist er nicht da, er hat vielmehr, soweit er der Schaulust dient, den Zweck, Belehrung zu verbreiten. Nachdem wir lestgestellt haben, dass der Besuch des Gartens schon an sich demjenigen einen ästhetischen Genuss bereitet, der Freude an der Natur, insbesondere der Pflanzenwelt hat, möchten wir seine Bedeutung auf dem Gebiet hervorheben, die uns in erster Linie interessiert, nämlich auf dem Gebiet des kolonialen Anschauungsunterrichts und der praktisch-wissenschaftlichen Förderung kolonialer Landwirtschaft.

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Die Diamanten-Regie des sĂĽdwestafrikanischen Schutzgebiets in Berlin

aus dem Kunstmuseum Hamburg


Wenn man aus dem offiziellen Viertel der Wilheimstrasse in Berlin in die Behrenstrasse. die Strasse der Hochfinanz, einbiegt, so fällt einem nach wenigen Schritten der Bankpalast der Berliner Handelsgesellschaft in die Augen, in dem die südwestafrikanische Diamanten-Regie ihr Heim aufgeschlagen hat.

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