Leider haben Sie den Nationalsozialismus nicht verstanden.

Karl Eduard sagt

Sie vergleichen das Deutschland der Weimarer Republik mit dem Deutschland heute. Dieser Vergleich ist völlig schief. Uns geht es heute gut. Auch den Hartz IV-Beziehern. Deren Grundbedürfnisse sind alle gedeckt. Wie anders damals. Hören Sie sich einfach mal das „Stempellied“ an. Die einzige Gemeinsamkeit besteht in Regierungen, die nicht das Interesse des Deutschen Volkes vertreten.

Deutschland war damals als Nation gedemütigt. Es war zum Alleinschuldigen am Krieg erklärt worden. Ihm wurde der Versailler Vertrag aufgezwungen. Es hatte durch den Versailler Vertrag Gebiete verloren, die für Ernährung (Getreideanbauflächen) und Wirtschaft (Kohle!) lebenswichtig waren. Es hatte durch Aggression (Polen) Gebiete eingebüßt. Seine Bürger wurden von den annektierten Gebieten vertrieben oder waren schlimmer Benachteiligung ausgesetzt. Es konnte sich nicht selbstverteidigen mit seiner Hundertausendmann Armee. Seine Werktätigen arbeiteten für fremde Staaten. (Gut, ist heute ähnlich, in dem Deutschland alle EU-Schulden bezahlt.) Teile seines Territoriums wurden besetzt, um Deutschland zur Erfüllung des Versailler Vertrages zu zwingen. Es gab Kälte und Hungertote und wiederholte Versuche der Kommunisten ein Sowjetdeutschland zu errichten, mit bürgerkriegsähnlichen Kämpfen und vielen Toten. Es gab kommunistischen Straßenterror und Gegenterror mit Toten und Verletzten. Und wechselnde unfähige Regierungen. Und keine Aussicht auf Besserung. Es schien Alles alternativlos.

Die Kommunisten wollten ein sowjetisches „Arbeiterparadies“, die Sozialdemokraten „weiter so“ und die NSDAP etwas völlig Neues. Eine Alternative für das damalige Deutschland. Da hat sich niemand hingestellt und gerufen: „Hoppla, jetzt komm ich!“ und der Rest hat gerufen: „Ein Volk, ein Reich, ein Führer!“ Das Programm der Nationalsozialisten versprach, das Leben der Menschen zu verbessern, nachdem die Weimarer Regierungen alle kläglich versagt hatten. Es versprach, mit den Demütigungen Deutschlands Schluß zu machen und es bediente ein Bedürfnis weiter Bevölkerungskreise nach Veränderung. Lesen Sie mal die Gegenrede Hitlers in Antwort auf Otto Wels, dann verstehen Sie besser.

Heute jedoch, hat sich eine deutsche Regierungschefin, die ihr Volk verachtet und die mit jeder ihrer Taten dem Deutschen Volk Schaden zufügte, eine Entscheidung im Sommer 2015 getroffen, die jeden feindlichen, militärischen Überfall auf Deutschland in den Schatten stellt, denn eine größere Verräterei am deutschen Volk von einem Deutschland Regierenden hat es bisher noch nicht gegeben. Jeder deutsche Monarch, verzeihen Sie bitte den Ausdruck, wäre bei solch einer Handlungsweise auf der Straße niedergeknallt worden und unsere Lehrbücher würden den Schützen heute als Volkhelden feiern.

Abschaffung des Richteramts.

Harald sagt

Abschaffung des Richteramts. Urteile werden durch Versammlungen innerhalb je nach den involvierten Parteien entweder
a) innerhalb der Familien
b) durch eine Versammlung der lokalen (Dorf)gemeinschaft
c) innerhalb der eigenen Profession
d) durch die Vertreter der Regionen auf nationaler Ebene
gefällt.
Das beseitigt auch die Notwendigkeit einer Legislative.

Dunkler Phoenix sagt

Harald (2): Klingt sehr interessant, kannst du das noch näher ausführen und durch Beispiele veranschaulichen? Und wieso entfällt die Legislative?

Harald sagt

@DP
Die (angebliche) Reihenfolge in der Demokratie ist folgende:
1. Das Volk wählt die Repräsentanten
2. Die Repräsentanten machen die Gesetze
3. Die Richter urteilen nach den Gesetzen
Wenn nun das Volk selbst urteilt, entfallen 2. und 3.
In diesem Fall hat jedes Urteil, dass durch das Volk gefällt wird, auch gesetzgeberischen Charakter. Es ermöglicht eine “flexible” Auslegung von Sitten und Gebräuchen, an denen ein Richter, der sich möglichst eng an die Gesetzesvorschriften halten müsste, scheitern muss. Dadurch entfallen Wortklaubereien und Haarspaltereien und somit ein guter Teil des Mißbrauchs des Rechtswesens. Und da Jene sich in genau diesem Bereich hervortun macht es eine Unterwanderung schwieriger.

Nach Gustave Le Bon treten bei Versammlungen die individualpsycholigischen Entscheidundsfindungsprozesse gegenüber den massenpsychologischen Effekten zurück. Um genau zu sein, wird ein Volk als heterogene anonyme Masse immer Urteile fällen, von denen es glaubt, Schaden von sich abwenden zu können. Das ist das genaue Gegenteil von der heutigen Justiz und es ist genau das, was ein Volk braucht. Als Lektüre empfehle ich “Die Psychologie der Massen”.

Historisch gesehen ist das Justizwesen ohne Richter durch eine Versammlung der Naturzustand. Unsere Vorfahren haben Urteile während eines Things gesprochen. Standesrecht gibt es darüber hinaus sogar noch heute (z.B. ärztliches Standesrecht).

Ich halte das aktuelle Justizwesen für einen großen Betrug. Ursprünglich geschaffen durch die Römer zur Unterwerfung der restlichen Völker unter ihre Sitten. Der damalige Köder, einen angeblich neutralen Vermittler und Entscheider zu haben, zieht auch heute noch und Richter genießen leider immer noch ein großes Vertrauen innerhalb der Sheeples ohne dass diese bemerken, dass sie sich selbst entrechtet haben.

Real könnte das in etwa so aussehen:
Sohn X der Familie Y verletzt bei einer Schlägerei Sohn A der Familie B. Die Entscheidung, was mit den Mitgliedern ihrer Gemeinschaft geschieht, fällt dem Zusammenschluss der Familien in der näheren Umgebung (Dorfgemeinschaft) zu. Diese halten Rat und beschließen im Idealfall ein Urteil zum Ausgleich des Schadens oder die Bestrafung oder Ausstoßung des Täters aus der Gemeinschaft.

Bei slawischen Stämmen war es üblich Kapitalverbrecher entweder aus der dörflichen Befestigung auszuweisen (nachdem sie ihnen eine bestimmte Verletzung im Gesicht zugefügt haben. Dadurch waren die Kapitalverbrecher für jeden erkennbar und dauerhaft aus allen Dörfern verbannt). Alternativ konnten sie auch im Dorfzentrum an einen Pfahl gebunden werden und von jedem Passanten als Eigentum mitgenommen werden. Das ist der Ursprung der Bedeutung von “Sklave”. Kennzeichnend ist aber auf jeden Fall die Selbstverwaltung auf regionaler Ebene.

Barbarossa sagt

Sohn X der Familie Y verletzt bei einer Schlägerei Sohn A der Familie B. Die Entscheidung, was mit den Mitgliedern ihrer Gemeinschaft geschieht, fällt dem Zusammenschluss der Familien in der näheren Umgebung (Dorfgemeinschaft) zu.

1. Nein. Man kann nicht Mutter B, die in der Schulküche Kartoffeln schält, Recht sprechen lassen. Damit erhält man den ganzen Mist, den die Kanacken hier aufführen.

Also sind ein BGB, eine Justiz, und eine möglichst einheitliche Rechtsprechung Fortschritt.

2. Ich denke, DP, dass eine ganze Reihe von staatlichen Stellen schlichtweg notwendig sind. Ob es uns passt, oder nicht. (Wobei ich meine, dass ca. 30% aller heutigen staatlichen Stellen gestrichen werden können/müssen.)

Und auch Deine Welt wird vermutlich früher oder später um das eine oder andere weitere Regularium nicht herum kommen können.

Die Frage ist doch in Wirklichkeit, mit welchen Aufgaben und Zielen diese Stellen tätig sind, und welches Ergebnis sie mit ihrer Arbeit herbeiführen.

Sind Ziel und Ergebnis Volkserhalt, Gesundheit, Wohlstand, Fortschritt und Freiheit, so ist es doch in Ordnung.

Heutige berechtigte Kritik am Staat in seinen vielfältigsten Erscheinungsformen basiert doch nicht darauf, dass es diese gibt, sondern was sie tun und bewirken!

3. Wie wir uns organisieren würden, wenn wir denn könnten, müssen wir gar nicht neu erfinden. Wir brauchen nur die beiden Zeiträume betrachten, in denen wir derart gut organisiert waren, dass unsere Nachbarn diesen Zustand nicht mehr ertragen konnten.

der GlĂĽckliche sagt

Umgang (miteinander):
Zunächst ein sittliches Dankeschön für das Grundgerüst. Berechtigte Kritikpunkte wurden ja schon geäußert, zum Thema Finanz-/Wirtschaft sage ich morgen etwas. Als Leseempfehlung möchte ich “Du und Deine Volksgenossen” empfehlen. Dieses Büchlein – der deutlich bessere Knigge – ist ein guter Leitfaden, den, nehme ich doch stark an, viele hiesiger Leser von Natur aus verinnerlicht haben bzw. auf einem guten Weg sind; hier und da tauchen Umgangsformen auf, die unüblich wurden – keineswegs bleiben müssen -, sich das ein oder andere in schriftlicher Form zu vergegenwärtigen und daraus künftige Leitlinien abzuleiten, halte ich jedoch für sinnvoll.

u-boot sagt

Ă„ussere Grenzen:

Wir leben nicht auf einer Insel. Wir haben rund um unsere Grenzen andere Völker.
Wie wollen wir mit denen kommunizieren.
Wie erreichen wir, dass andere Völker jenseits der deutschen Grenze, sich nicht von uns abwenden, sich vielleicht sogar bedroht fühlen könnten von einer angestrebten Autarkie, von einem zu starken Militär, von Handelsbeschränkungen, von einer zu gross werdenden Bevölkerung usw.

Da man keine Mauer um Deutschland ziehen kann, müssen mit Nachbarn Abkommen geschlossen werden, die ein friedliches Zusammenleben für beide Seiten fixieren, die einen grenzüberschreitenden Handel ermöglichen usw.

Wie bekannt, kann der Bravste nicht in Frieden leben, wenn es dem Nachbarn nicht gefällt.

Deutschland für sich alleine als Insel der Glückseligen wird nicht funktionieren. Das wiederum würde voraussetzen, dass es Gruppen in unseren Nachbarstaaten gibt, die ähnliches für ihr Land ins Auge fassen.

Georg Mogel sagt

Der politisch korrekte Moralismus mit all den VerwĂĽstungen, die von seiner Kultur des Unrats angerichtet werden,
mag die Deutung der offenkundigen Mißstände erschweren. Aus der Welt schaffen kann er sie nicht. Nur wer hinreichend motiviert ist, kann die Energie aufbringen, die notwendig ist, um schwierige Phasen zu überstehen. Die Überlegenheit der Religion über alle wissenschaftliche Wahrheiten besteht darin, daß sie die Motivation lebenslang zur Verfügung stellt.
Der Glauben vermag ungeahnte Energien zu wecken und zu lenken. Nur der Glaube bringt die Kräfte in Bewegung, die notwendig sind, der animalischen Grundtriebe des Menschen in ihrem gehaltlosen Gestaltungswillen Herr zu werden.
Deutschland wird dann bleiben, wenn es gelingt, die Religion in den Deutschen wiederzubeleben.
Die gepredigte individuelle Selbstverwirklichung fĂĽhrt ĂĽber die vorangehende Atomisierung der Gesellschaft in den Untergang unseres groĂźen Volkes.
Die Abtreibung ungeborener Kinder ist das Sakrament der Religion des Ichs und des Eigennutzes. Der Widerspruch – hier werdendes menschliches Leben als frei verfügbare Biomasse, dort vergehendes menschliches Leben als unantastbarer Höchstwert – drängt nach seiner Auflösung. Diese wird kommen und man ahnt, wie sie unter den herrschenden Verhältnissen aussehen wird. Wie soll jemand, dem alles gleichermaßen gültig ist, ahnen können, wie derjenige denkt, dem nur eines gültig erscheint? Woher soll einem alles relativierenden Materialisten das Verständnis dafür kommen, welche Kräfte in einer Weltanschauung stecken, die auf die Kraft des Geistes und des Glaubens setzt? Es ist allein die Frage, ob das Gift des Subjektivismus in der Lage sein wird, die Religion dauerhaft zu ächten, oder ob die Religion wieder die Potentiale haben wird, die sprichwörtlichen Berge zu versetzen. Der Westen ist der islamischen Welt zivilisatorisch weit überlegen, aber was die Kraft der Überzeugungen angeht, gleicht er einer ausgebluteten Leiche.
Dadurch, daß ein Volk nicht mehr die Kraft und den Willen hat, sich zu Zielen von geschichtlichem Rang zu bekennen, verschwindet, die Vorstellung solcher Ziele nicht aus der Welt. Es verschwindet nur das Volk, dessen geschichtsmächtige Kraft erloschen ist.

Harald sagt

@Barbarossa (7)
Ich stimme Dir zu, dass die einfältige Mutter B aus der Schulküche kein Recht sprechen sollte. Das will ich auch nicht. Es soll eine Kollektiventscheidung geben. Bei einer Kollektiventscheidung treten Persönlichkeit, Rationalität und Individualität des Einzelnen hinter einer Gruppenpersönlichkeit zurück. Die Psychologie dieser Gruppenpersönlichkeit ist im Vergleich zu der eines Individuums reduziert auf einfache Emotionen. Rationalität spielt keine Rolle mehr, dafür wird insbesondere Angst (Wahrnehmung von Gefahren) deutlich stärker hervortreten. In den meisten Fällen ist die Gruppenpersönlichkeit nicht angemessen – hier benötigt man einen Führer und eine Hierarchie mit klaren Strukturen. Im Bereich der Rechtssprechung ist die Gruppenpersönlichkeit aber sinnvoll: die Gruppenmitglieder werden bei jeder Verhandlung unbewusst prüfen, ob und wie groß die Gefahr durch Täter etc. für sie selber sind. Dadurch werden gefährliche Individuen automatisch härter bestraft werden als ungefährliche. Darüber hinaus ist eine Korrumpierung der Judikative oder ein Missbrauch durch eine Besatzungsmacht nicht mehr möglich – die Grundlage für jüdische Unterwanderung und jüdische Steuerung der Gesellschaft entfällt

Eine professionelle Juristenkaste hat auch eine Gruppenpersönlichkeit, die ebenfalls auf die Abwehr von Gefahren ausgerichtet ist – allerdings in erster der Abwehr von Gefahren auf die Juristenkaste. Diese Kastenmentalität kann für das restliche Volk gefährlich werden (und damit sind wir wieder beim Thema “Eliten”).

@Der GlĂĽckliche (9)
Danke fĂĽr den Link, sehr interessantes Buch!

Dunkler Phoenix sagt

Wow! Vielen Dank fĂĽr alle Kommentare! Das ist wieder mal groĂźes Kino hier auf As der Schwerter!

“Dadurch entfallen Wortklaubereien und Haarspaltereien und somit ein guter Teil des Mißbrauchs des Rechtswesens.”

Das ist in meinen Augen Haralds wichtigster Punkt im Kommentar 4, vor allem mit der Ergänzung, dass “Jene” (er meint die JUDEN), natürlich genau dort ihren Angriffspunkt finden.

Die idee hinter einer Entprofessionalisierung (kennt mein Rechtschreibprogramm nicht, ich meine damit, dass wie von Harald vorgeschlagen alle Beteiligten des Streites und nicht Profis über das Recht entscheiden) des Rechtswesens ist also das Unbill, was uns die Juristen brachten (eine “Verrechtlichung” fast aller Lebensbereiche) zu konterkarieren. Hut ab, Harald! Ich bin dafür.

Hope, ich sehe nur zwei Möglichkeiten, deine Idee zu realisieren: Erstens, ich mache aus diesem Artikel eine Serie und nehme Eure jeweiligen Anregungen auf. Das bedeutet einerseits viel Arbeit für mich und andererseits, dass ich nicht nur koordiniere, sondern natürlicherweise die Vorschläge, die ich gut finde, vorziehe, also bei dieser Vorgehensweise würde ich sehr essentiell für das Projekt sein.

Oder man richtet ein externes Forum ein, in dem in Unterbereichen die verschiedenen Themen diskutiert werden können. Das wäre dann viel Arbeit für die Betreiber dieses Forums. Und ein Forum ist auch immer sehr anfällig für a) Unterwanderung und b) Einschlafen.

Barbarossa: Bitte nicht falsch verstehen, ich propagiere keine Anarchie, ich sage nur, dort wo wir es alleine hinbekommen, soll der Staat sich raushalten. An anderer Stelle (z.B. Heiratsbestimmungen) bin ich auch fĂĽr den starken Staat.

U- Boot: Ich kolportiere am Anfang dieses Artikels die Grenzen als gesichert, weshalb ich mich hier mit dem Thema nicht beschäftige, was nicht heißt, dass es nicht wichtig ist. Mein Artikel “Grüne Männchen” ist eine unpolitische ScienceFiction Geschichte, die sicherlich nicht als Ergänzung zu diesem Text gelesen werden kann, weil sie ein vollkommen anderes Thema behandelt…

Karl Eduard sagt

Ich finde das ja gut, was so vorgeschlagen wird, doch ohne umfassende Umerziehung der Menschen ist das alles für die Katz. Die Masse der Leute ist von den ÖR vergiftet und wird einer nationalen Regierung, welcher Art auch immer, mindestens mit Mißtrauen oder passivem Widerstand begegnen. Dazu kommen die Heuchler und Karrieristen, die ihr Fähnchen nach dem Wind hängen und der veröffentlichten Meinung nach dem Munde reden. Man kann nachlesen, welche Maßnahmen ab 1933 ergriffen wurden und wie das von den Oberen eingeschätzt wurde. Nicht umsonst wurde alle Anstrengung darauf verwendet, die Jugend zu gewinnen und im Sinne der Regierenden zu erziehen. Und ohne das wird es nicht gehen.

Barbarossa sagt

Es geht um Effizienz.

Während der Orientale immer und immer wieder sein Produkt für 160,- Werteinheiten anbietet, obwohl alle wissen, dass es nach 30 Minuten “Verhandlung” für 80,- Werteinheiten den Besitzer wechselt, sparen wir uns derartiges, und erfinden in der gewonnen Zeit das Doppelkupplungsgetriebe.

Gut, der Orientale ist weder software- noch hardwaremäßig in der Lage, ein Doppelkupplungsgetriebe zu erfinden, und so ist es vielleicht sogar besser, ihn bei Wasserpfeife und Tee sitzen zu lassen. Denn auf welche Gedanken gelangweilte Orientale kommen, beweisen sie ja in ausreichendem Maße in unseren Innenstädten.

Ähnlich ist es beim Rechtssystem. Verkauft in den USA Person A an Person B ein Produkt, so befinden sich die beiden in einem völlig freien Rechtsraum, und können für diesen Deal alle geltenden Regeln selbst aufstellen und vereinbaren.

Bei uns geben das BGB und ggfls. weitere Untergesetze und Verordnungen (bspw. DIN-Normen) den Rahmen vor. Eine Besserstellung der Mindestanforderungen dieses Rahmens ist jederzeit möglich, eine Schlechterstellung ist sittenwidrig und/oder nichtig.

Als Verfechter der völligen Freiheit muss man unser System als repressiv betrachten. Doch, ist das amerikanische wirklich besser? Ist es nicht ineffizient gegenüber unserem? Und gibt es nicht dem Stärkeren, Klügeren oder Reicheren automatisch einen Vorteil an Hand, während unseres automatisch den Schwächeren schützt? Ist die Einschränkung der vertragsgestalterischen Freiheiten bei uns wirklich eine Einschränkung von Freiheit? Gibt es nicht dem Schwächeren erst Freiheiten in die Hand? Wiegt die Effizienz des Systems nicht viel schwerer, als die (vermeintliche) Freiheitseinschränkung?

Und: In welchen Bereichen unseres Lebens rennen wir noch falschen Freiheiten hinterher, oder verteidigen diese gar?!

Dass natürlich unser Rechtssystem und unsere Justiz zwei wesentliche Fehler aufweisen, ist klar. Zum einen strotzt es vor Rabulistik, und gehört mit einem eisernen Besen bereinigt. Und zum zweiten macht sich die angeblich freie Justiz zum Handlanger der Mächtigen. Das erkennt man daran, dass die Tötung eines Deutschen geringer bestraft wird, als Steuerhinterziehung.

Gleichwohl, und da wiederhole ich mich, liegen die Fehler im System, und nicht am System. Dieses sollte (muss) man weiterhin so betreiben.

Dann braucht sich die Dorfgemeinschaft auch nicht in ihrer Freizeit noch mit Halunken beschäftigen, sondern kann in dieser Zeit im Garten buddeln, Fußball spielen oder das neue Karnevalsprogramm einstudieren. Und wer es trotzdem tun möchte, kann sich ja gerne als Schöffe betätigen.

Und so wird man bei genauer Betrachtung zu dem Schluss kommen (müssen), dass 70 bis 80% unserer Verwaltungsorgane notwendig sind. Sicherlich brauchen wir in einem freien Nationalstaat keine Genderbeauftragten mehr, und natürlich auch keine Integrationsbeauftragten. Aber der Rest ist wohl vonnöten.

Sie sind Teil unseres Fortschritts, Teil auch unserer Zivilisation. Sie sind Ausdruck der Arbeitsteilung; dessen, was uns erst nach vorn gebracht hat, und nicht auf die Herstellung von Produkten beschränkt bleibt, sondern alle Bereiche unseres Lebens und unseres gesellschaftlichen Zusammenseins (notwendigerweise) ergriffen hat!

Was wir nur benötigen -neben dem richtigen Fahrplan- sind die Übernahme von Verantwortung in Politik und großen Aktiengesellschaften (so es solche noch gibt), und Kontrollmöglichkeiten des Volkes den Mächtigen gegenüber.

Georg Mogel sagt

Die Mehrheit ?
Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn,
Verstand ist stets bei wen`gen nur gewesen.
BekĂĽmmert sich ums Ganze, wer nichts hat?
Hat der Bettler eine Freiheit, eine Wahl?
Er muß den Mächtigen, der ihn bezahlt,
Um Brot und Stiefel seine Stimm verkaufen.
Man soll die Stimmen wägen und nicht zählen;
Der Staat muß untergehn, früh oder spät,
Wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet.

Schiller,
Demetrius

Es ist eine echte Schande, dass das Internet von Monopolisten beherrscht wird

Dunkler Phoenix sagt

Es ist eine echte Schande, dass das Internet von Monopolisten beherrscht wird (neben Wikipedia auch Google, Amazon und Facebook). Wie schnell dadurch eine faktische Zensur entsteht zeigen nicht nur Wikipedias tendenziöse und oftmals auch einfach banal falsche Artikel, sondern auch Googles Manipulation der Suchfunktion (so dass ich jetzt nur noch den Zentralrat der Sinti und Roma und den Zentralrat der Muslime finde, aber nicht mehr den Zentralrat der Zentralräte und das Spiel “google the jew” auch weniger Spass macht, wenn man mehr als das “J” eingeben muss) und Amazon (durch das Vom- Markt- nehmen der CC und Sezzesionisten Bücher).

Amazon verkauft wohl auch so billig, dass die kaum bis keinen Gewinn machen, dass bedeutet irgendwer pumpt da wohl Geld rein. Wenn das Unternehmen aber nicht gewinnorientiert arbeitet, was wollen die dann?

Daher weiß ich auch nicht, ob ein Amazon- Boykott Sinn macht. Zum einen ist sowas eh nur effektiv, wenn viele mitmachen (und wir sind ja nicht gerade viele), zum anderen wird die das wenig jucken, wenn es stimmt, dass die sowieso nicht gewinnorientiert arbeiten. Boykotte haben auch immer ein bißchen was vom “Cargo- Kult”. Ich boykottiere zum Beispiel seit Jahren die Ladenkette “Saturn”. weil ich da mal ziemlich schlecht beraten worden bin, aber außer dem befriedigenden Gefühl, dass die MEIN Geld nicht mehr kriegen hat das keinen Effekt.

Eigentlich sagt man ja, ein zufriedener Kunde sagt es drei Leuten weiter und ein unzufriedener Kunde einem Dutzend, das gilt aber nur für kleine Läden, die wirklich auf den Einzelnen angewiesen sind. Die großen Ketten können es sich leisten hunderte und tausende Kunden zu verlieren, das wird in der Statistik nicht mal sichtbar.

Ein Tipp noch zu Google, wenn man google.com/ncr eingibt, dann kommt man wirklich auf google.com und kann viele Seiten, die Google.de “aus Rechtsgründen” nicht anzeigt, ansehen. Werden die meisten von euch wissen, aber wo wir grad beim Thema sind…

Karl Eduard sagt

@Dunkler Phoenix

Amazon ist ein Marktplatz, der Anbietern und Kunden die Möglichkeit gibt, Waren anzubieten und zu kaufen. Amazon übernimmt in vielen Fällen nicht einmal die Verteilung, wenn die Waren von den Anbietern versandt werden. Und natürlich kann ich nur jedem raten, Amazon zu boykottieren, der zuviel Zeit hat, in der er sämtliche Läden abklappert, um Gesuchtes zu finden oder auch nicht. Und das dann nach Hause zu schleppen. Das hat so etwas schön nostalgisches, wie Lesen beim Kerzenschein oder dem Licht der Petroleumlampe etwa. Es befriedigt einen auch irgendwie, denn man zeigt es dem Monopolisten und trotzt der bösen Welt.

Ich sags aber mal mit einfachen Worten, Autoren sollten nicht klagen und zetern, wenn ihre Bücher auf Grund fehlender Empfehlung bei Amazon (Kunden, die den “Struwelpeter kauften”, kauften auch “Das Katzenhaus”) nun weniger bestellt werden. Dann sind offenbar die Bücher nicht solche Renner, wenn sie sich ohne solche Tricks, die dem Kunden suggerieren, hier wäre etwas, was seinen Interessen entspricht, nicht absetzen lassen.

Dunkler Phoenix sagt

Karl Eduard, wie kann man nur so dermaĂźen naiv daherreden?

Der Lehrling des Schmieds Mime hat ein Schwert geschmiedet, das superscharf und nahezu unzerbrechlich ist. Leider steht es in Mimes Keller und keiner zahlt dafĂĽr, weil KEINER WEISS, DASS ES DA IST.

Nun kommt der gute Egbert aus der großen Stadt und stößt zufällig auf das Schwert. Er verkauft es auf dem Markt an den schwarzen Ritter, der zwei, drei Dutzend Schädel damit spaltet. Da Egbert überall rumerzählt, dass er dem schwarzen Ritter das legendäre Schwert vertickt hat und er weiß, wo es mehr davon gibt, fliegen die Aufträge in Mimes Schmiede nur noch so rein.

Wird dir auf diesem Niveau vielleicht verständlich, warum man auch Bücher VERMARKTEN muss und warum es FAKTISCHE ZENSUR ist, wenn der Quasi- Monopolist plötzlich die Bücher eines bestimmten Verlages aus dem Programm nimmt – und es passt ja auch, dass es CC und Kubitschek trifft und nicht den “Verlag Rote Zora” und die “Gesellschaft für angewandte Queer Studies.”

Was meinst du, warum Sarrazin Millionen verkauft und z.B. Kleine- Hartlage nur einen Bruchteil davon? Weil hinter Sarrazin ein GroĂźverlag steht, der entsprechend Marketing betreiben kann, Vorabdrucke in der Bild bestellen kann, etc.

Du glaubst wahrscheinlich auch, dass die “Verkaufscharts” sich daraus ableiten, wie viele CDs/Bücher/ Filme jeweils verkauft worden sind…

u-boot sagt

Wer bei Amazon kauft, ist gewiss der Ansicht, dass man einer fetten Gans auch noch den A…..ölen muss.
Und dann kommt noch der geile Geiz dazu, weil dieser Riese die AufĂĽhrenden seiner Vetriebswege drĂĽckt, bis die Angestellten und die Auslieferungsfahrer nicht einmal mehr das Existenzminimum verdienen. Pfui Teufel!
Solidarität scheint für die Geilgeizer ein Fremdwort zu sein. Herumkeifen wegen 1 oder 2 Euro mehr beim Versand. Ekelhaft. Ob die Geilgeizer sich einmal darüber Gedanken machen, dass es auch ihre Schuld ist, wenn nur noch Billiglöhner eingestellt werden?
Man kann schliesslich seine BĂĽcher ĂĽberall kaufen nur nicht bei dem, der die Monopolstellung mit miesen DrĂĽckermethoden erzwingt.

Myschkin sagt

Zur Amazon-Diskussion:

DaĂź Amazon einen Preiskampf fĂĽhrt, gegen den keiner mithalten kann, stimmt; bei in Deutschland preisgebundenen deutschsprachigen BĂĽchern geht das natĂĽrlich nicht. Aber da kassiert Amazon bei den groĂźen Verlagen 50% Handelsrabatt (oder 49,99%, weil 50 nicht erlaubt sind, dafĂĽr kommen dann noch Jahresboni etc. dazu). Die fahren da sehrwohl fette Gewinne ein.

Ob sie diese woanders (Textilien, Bratpfannen) wieder verschleudern, weiß ich nicht. Aber das ist auch egal, weil es denen reicht, in der Zukunft Gewinn zu machen. Vorher geht es nur darum, die Wettbewerber plattzumachen. Ein neues Buchhaus von Thalia oder der Mayerschen soll sich erst in 10 Jahren amortisieren. Amazon denkt da bestimmt in längeren Zeiträumen.

Das sehe ich auch so

Karl Eduard sagt

Das sehe ich auch so, das mit den Regierungen. Kein Volk kann etwas für eine Regierung, deren eine ihrer Hauptbeschäftigungen darin liegt, ihre Greuel – als Wohltaten zu verkaufen. Wie soll das so im Vollrausch gehaltene Volk darauf kommen, daß das Gute das Schlechte ist? Eine Bloggerin hat mal das Schneeköninnenmärchen als Metapher herangezogen.

… denn es war ein böser Kobold! Er war einer der allerärgsten, er war der Teufel. Eines Tages war er recht bei Laune, denn er hatte einen Spiegel gemacht, der die Eigenschaft besaß, dass alles Gute und Schöne, was sich darin spiegelte, fast zu nichts zusammenschwand, aber das, was nichts taugte und sich schlecht ausnahm, hervortrat und noch ärger wurde. Die herrlichsten Landschaften sahen wie gekochter Spinat darin aus, und die besten Menschen wurden widerlich oder standen auf dem Kopf ohne Rumpf. Die Gesichter wurden so verdreht, dass sie nicht zu erkennen waren, und hatte man eine Sommersprosse, so konnte man überzeugt sein, dass sie sich über Nase und Mund ausbreitete. Das sei äußerst belustigend, sagte der Teufel. … da erzitterte der Spiegel so fürchterlich in seinem Grinsen, dass er ihren Händen entfiel und zur Erde fiel, wo er in hundert Millionen, Billionen und noch mehr Stücke zersprang.

Und nun gerade verursachte er weit größeres Unglück als zuvor, denn einge Stücke waren kaum so groß wie ein Sandkorn. Diese flogen nun in die weite Welt, und wo jemand sie in das Auge bekam, da blieben sie sitzen, und da sahen die Menschen alles verkehrt oder hatten nur Augen für das Verkehrte bei einer Sache; denn jede kleine Spiegelscherbe behielt dieselben Kräfte, welche der ganze Spiegel besessen hatte. Einige Menschen bekamen sogar eine Spiegelscherbe in das Herz, dann aber war es ganz entsetzlich: das Herz wurde einem Klumpen Eis gleich. Einige Spiegelscherben waren so groß, dass sie zu Fensterscheiben verbraucht wurden; aber durch diese Scheiben taugte es nicht, seine Freunde zu betrachten. Andere Stücke kamen in Brillen, und dann ging es schlecht, wenn die Leute diese Brillen aufsetzten, um recht zu sehen und gerecht zu sein. Der Böse lachte, dass ihm der Bauch wackelte, und das kitzelte ihn so angenehm. Aber draußen flogen noch kleine Glasscherben in der Luft umher. …