Elektroautos sind zeitintensiv.

Ashitaka sagt

Elektroautos sind zeitintensiv. Niemand hat dauerhaft Lust, länger als 5 Minuten zu warten, bis das Fahrzeug wieder über genügend Energie verfügt, ob nun in Form von Benzin/Diesel (primär) oder aufgeladenem Akku (sekundär). Und niemand hat Lust, sich daheim über die Energieversorgung Gedanken zu machen. Nach ein paar Nächten des Abwiegens kommt irgend ein anderes Thema daher, dass einem so oder so den Kopf zerbricht. [[freude]]

Dazu kommt, dass ein Tesla längst kein PKW mehr ist, sondern ein Tamagotchi, dass sich nach ständigen Updates und Streuung von nervenden Informationen sehnt. Das ist auf Dauer einfach nur nervig.

Elektrofahrzeuge sehe ich in meinem Umfeld nur dort, wo Zeit relativ ist (nicht arbeitende Ehefrauen und Kinder, gut strukturierte Unternehmen und Ruheständler). Bei uns am Golfplatz sieht man sie seit Tony Stark vermehrt. Er ist einfach geil, entspricht dem Vorstellungsbild jedes stotternden, grünen Kapitalisten.

Es ist ein gewisses Image, welches man mit den Drecksschleudern zu pflegen gedenkt. Die Wirkungsgrade sind so abartig geschönt und auf energetische Utopien ausgelegt (Strom fĂĽr ĂĽber vierzigtausend PKW’s mittels Pusteblumen und Photovoltaik), da lohn sich gar keine ehrlich aufwiegende Diskussion.

Die energetische Realität wird mal eben entfĂĽhrt und … tada … es kommt die Photovoltaikanlage und Speicherlösung fĂĽr Jedermann. [[freude]] Lachen tun vor allem die Mieter ohne Fläche oder Grund fĂĽr nen Stengel (dieses Jahr wohl 59% der Haushalte).

Hab irgendwo mal gehört, dass man auch einfach Fahrstuhl fahren kann, um das saubere Feeling einer solchen Fortbewegung zu genießen.

Herzlichst,

Ashitaka