Charakter-Bauten des Auslandes : Frankreich

aus dem Kunstmuseum Hamburg

Vorwort

Die Freude an der historischen Architektur, die in so beredter Weise empfĂ€nglichen Naturen die Geschichte vergangener Tage zu erzĂ€hlen weiss, liess vor beinahe einem Jahrzehnt in mir den Gedanken reifen, Motive volkstĂŒmlicher Kunst meiner engeren Heimat zu sammeln, wie sie in meinem Buch „VolkstĂŒmliche Kunst aus Schwaben“ vor wenigen Jahren der Öffentlichkeit ĂŒbergeben worden sind.

Diese interessante Sammelarbeit gab mir die Anregung, auch unsere NachbarlĂ€nder nach den Überresten entschwundener Perioden zu durchstreifen. Wohl fand ich dort ebenfalls wahre volkstĂŒmliche Kunst, aber diese redete eine andere Sprache als die uns vertraute, eine Sprache, auf die wir wohl gerne vorĂŒbergehend hören, die aber nicht jenes freudige Empfinden bei uns auslöst und die uns nie so vertraut klingen kann, wie die Sprache unserer Heimat.

Bei jenen Studien fand ich indessen eine FĂŒlle von Baudenkmalen volkstĂŒmlicher Art, die das AlltĂ€gliche weit ĂŒberragen und die, wie alles wirklich Grosse, auch verstanden werden ĂŒber die Stammesgrenzen hinaus von all denen, die empfĂ€nglich sind fĂŒr das Grosse und Schöne auf allen Gebieten menschlichen Schaffens.

Aus diesem Kreise sind die Charakterbauten gewĂ€hlt, die ich in diesem Werke der Öffentlichkeit ĂŒbergebe.

STUTTGART, im November 1911

Paul Schmohl

Zur EinfĂŒhrung

Von Julius Baum

Die auf den folgenden Tafeln vereinigten Bilder sind lediglich um ihrer kĂŒnstlerischen Wirkung willen zusammengestcllt. Es wurde weder eine vollzĂ€hlige Sammlung von Darstellungen der wissenschaftlich wichtigsten, noch auch eine Vereinigung von Abbildungen der schönsten und berĂŒhmtesten Bauten angestrebt. Im Gegenteil, nicht das Allerbeste und Wohlbekannte, sondern das Abgelegenere und mehr typisch als individuell Bedeutende fand Aufnahme. So ist dieses Buch in doppelter Hinsicht lehrreich; einerseits, indem es die Kenntnis der Monumente erweitert, anderseits dadurch, dass es, besser als eine Zusammenstellung des Schönsten, sozusagen die mittlere Art und Höhe der französischen Baukunst verrĂ€t.

Von französischer Baukunst dĂŒrfen wir reden, obgleich die Werke, die sich unter diesen Begriff einreihen lassen, noch weniger einheitlich und noch verschiedener geartet sind als die entsprechenden deutschen. Die Kunst des SĂŒdens beruht durchaus auf römischer Grundlage, in der Kunst des Westens spĂŒrt man den keltischen, in jener des Nordens den germanischen Einschlag. Erst seit den Tagen des absoluten Königtums ist die Entwicklung im ganzen Lande einheitlich. Indes, trotz der starken StammesgegensĂ€tzlichkeit eignet auch schon den Werken der Ă€lteren französischen Kunst ein gemeinsamer Zug, durch den sie sich von den meisten Schöpfungen der NachbarlĂ€nder unterscheiden; man darf ihn vielleicht als den heroischen bezeichnen. Eine kĂŒhne, sich bestĂ€ndig erneuernde Kraft gibt den Bauten Frankreichs jahrhundertelang jenen starken Funktionsausdruck, der sich auf das glĂŒcklichste mit der Ruhe stattlicher Massenwirkung und guter VerhĂ€ltnisse vereinigt.

Es war fĂŒr die Entwicklung zumal der sĂŒdfranzösischen Architektur von nicht geringem Belang, dass die Werke der Römerzeit, DenkmĂ€ler einer ĂŒberaus hohen kĂŒnstlerischen Kultur, den Baumeistern stĂ€ndig als gute und zur Nachahmung aneifernde Vorbilder vor Augen waren. So die prĂ€chtigen Amphitheater von Arles und Nimes, das Theater von Orange, das NymphĂ€um zu Nimes, der grossartige AquĂ€dukt, le Pont du Gard, bei Nimes, die Triumphbogen zu Orange und Besanon, die Porte d’Arroux zu Autun, um nur einige der wichtigsten und besterhaltenen des SĂŒdostens zu nennen. Ihnen standen die römischen DenkmĂ€ler des ĂŒbrigen Landes weder an Zahl noch an Bedeutung nach.

Aus dieser römischen Kunst wuchs unmittelbar die romanische der Provence hervor. Auf das NymphĂ€um in Nimes mit seinem noch leidlich erhaltenen Tonnengewölbe und verwandte Bauten dĂŒrfen die Typen sowohl der im SĂŒden so beliebten einschiffigen Saalkirche, wie der dreischiffigen Hallenkirche mit Tonnengewölbe und flachen Wandnischen zurĂŒckgefĂŒhrt werden. Die durch den Anblick römischer Monumente gefestigte, auf Ruhe und Geschlossenheit ausgehende Baugesinnung offenbart sich ferner vor allem in den unvergleichlichen Kuppelkirchen Aquitaniens, deren reinsten Typus wir in Saint-Front in Perigueux besitzen, sowie den tonnengewölbten, mit mĂ€chtigen ZentraltĂŒrmen geschmĂŒckten Basiliken der Auvergne. Auch die römischen Dekorationen geben dem Mittelalter noch wertvolle Anregungen. Die Fassaden von Saint-Trophime in Arles und Saint-Gilles wĂ€ren nicht ohne die Kenntnis antiker Triumphbogen und Skulpturen denkbar.

WĂ€hrend so der SĂŒden in Raumschöpfungen von einer Harmonie und Klarheit der VerhĂ€ltnisse, wie sie nur die Renaissance noch einmal erreichte, sein höchstes Ideal verwirklichte, arbeitete der einerseits kĂŒhler erwĂ€gende und abstraktere, anderseits wiederum stĂ€rker zum Unfassbaren und Mystischen drĂ€ngende Norden an einer Architektur, die, seinen besonderen BedĂŒrfnissen entsprechend, wohl die dem EindrĂŒcke der Bauten des SĂŒdens am Ă€ussersten entgegengesetzte Wirkung erzielt. Es mögen teils praktische, dem Ausbau des Gottesdienstes geltende ErwĂ€gungen, teils Bestrebungen nach Bereicherung des Raumbildes gewesen sein, die den Architekten von Saint-Martin in Tours als ersten dazu veranlassten, die Seitenschiffe um die Chorapsis herum zu fĂŒhren und mit radial ausstrahlenden Kapellen zu versehen. Burgund und die Normandie nahmen sich vor allem des Problems der Einwölbung der wĂ€hrend des ersten Jahrtausends in diesen Gegenden noch fast immer mit hölzernen Flachdecken versehenen, stĂ€ndig der Feuersgefahr ausgesetzten Basiliken an und erfanden als kraftvollste Deckenkonstruktion das Kreuzrippengewölbe. Die Isle de France endlich, die StĂŒtzen dieser Gewölbe auf das Mindestmass, nĂ€mlich die den Druck der Kreuzrippen aufnehmenden Strebepfeiler beschrĂ€nkend und zugleich die Bauten zu immer grösserer Höhe und Schlankheit steigernd, schuf, indem sie so die im ĂŒbrigen Nordfrankreich emporgestiegenen Keime erst vollends zur Entfaltung brachte, die Gotik. Ihre am meisten charakteristischen Bauten sind die Kathedralen von Noyon, Laon, Chartres, Paris, Amiens und Reims.

Das Schönheitsideal der gotischen Baukunst ist jenem des SĂŒdens durchaus entgegengesetzt. Dort eine Kunst, die sich nur an das Auge, an das optische FormgefĂŒhl wendet, die darauf ausgeht, allen Beziehungen einen unmittelbar fassbaren Ausdruck zu geben, und deren höchstes Ziel es ist, diese Beziehungen zu vollkommener Harmonie aller Teile zu verknĂŒpfen. Hier, in der Gotik, ein Arbeiten mit dem Unsichtbaren, Unbegreiflichen, unter Zuhilfenahme kĂŒhnster Konstruktion. Der reinen, offenen, messbaren Raumschönheit des SĂŒdens tritt hier die irrationale, geheimnisvolle Schönheit unfassbar hoch scheinender RĂ€ume, der strahlenden Helle und den dunklen Schatten die DĂ€mmerung des durch farbige Scheiben gebrochenen Lichtes gegenĂŒber, der klaren Sichtbarkeit aller Beziehungen eine völlige Trennung von Wirkung und Wirkungs-mitteln, derart, dass vor einer gotischen Kirche der Aussenstehende den gewaltigen

Konstruktionsaufwand nicht ohne weiteres begreift, wĂ€hrend umgekehrt der im Innern Befindliche die Wölbung in ferner Höhe frei schweben zu sehen meint. Auch die Ornamentik des Äusseren folgt diesem Zug zur Höhe. WĂ€hrend die klassische Kunst der Ornamentik in formaler Hinsicht stets eine grosse Freiheit gewĂ€hrt, zwingt der gotische Formwille auch das Kleinste in seinen Bann.

Der gotische Profanbau hĂ€lt sich im allgemeinen in einfacheren Formen; er folgt mehr den rein praktischen Bedingungen. Nur im Norden Frankreichs tritt die Vertikaltendenz auch in der Auflösung der Fassaden hervor. Im ĂŒbrigen sind wie in Deutschland unregelmĂ€ssige Baugruppen mit grossen MauerflĂ€chen und kleinen Fenstern beliebt. Fin besonderes Kennzeichen des französischen Stiles bilden die gewaltigen Schornsteine. Der Grundriss ist unregelmĂ€ssig. Beim Wehrbau wird noch mehr als bei uns Wert auf abschreckende Wirkung gelegt. Man beachte daraufhin etwa die Bilder der Stadtmauer von Carassonne oder die Schlösser Luynes, Langeais und Pierrefonds mit den zahlreichen mĂ€chtigen, vorspringenden, mit steilen DĂ€chern versehenen TĂŒrmen.

Wie in Deutschland, so hat auch in Frankreich die Renaissance zunĂ€chst wenig Neuerungen im Gefolge. Die Kirchen behalten noch ganz den Typus der gotischen Epoche, der sich im SĂŒden nur schwer durchgesetzt hatte; auch im Profanbau macht sich kaum ein Unterschied bemerkbar. Charakteristische Bauwerke aus dieser Zeit sind zum Beispiel die Schlösser Meillant und Chaumont. Lediglich in der Ornamentik zeigt sich zunĂ€chst die Einwirkung der italienischen Kunst. Erst seit Francois I. treten wesentliche Änderungen ein. Der Sinn fĂŒr Grösse, fĂŒr Geschlossenheit und Einheitlichkeit wird jetzt auch im Norden lebendig. Nun beginnen die Grundrisse auch der Profanbauten regelmĂ€ssig zu werden; man legt auf Axengleichheit Wert. Es bleiben in den Schlössern zwar noch einige Baubestandteile des Mittelalters erhalten, die MauergrĂ€ben und dicken TĂŒrme; aber sie dienen nicht mehr fortifikatorischen, sondern nur noch kĂŒnstlerischen Aufgaben und werden mit einem ĂŒberaus grossen Reichtum von Zierformen verbunden. Die wichtigsten Schlösser dieses Stiles sind Blois, Chambord, Boulogne, Fontainebleau und Chantilly. Seine vollstĂ€ndige Umwandlung zum vornehmen Stadtpalais erfĂ€hrt sodann der bisherige Typus des befestigten Schlosses durch den Louvrebau des Pierre Lescot. Auf RundtĂŒrme ist gĂ€nzlich verzichtet; die Betonung der Hauptaxen wird durch — teilweise erst spĂ€ter ausgefĂŒhrte — Pavillons von köstlicher Umrissform bewirkt; die WĂ€nde werden in streng klassischer Weise durch Pilaster und Gesimse gegliedert. Das von Lescot Erstrebte setzen Du Cerceau und vor allem Philibert de l’Orme, der Erbauer des Schlosses Anet und der Tuilcrien, fort.

WĂ€hrend in Italien die Baukunst seit Michelangelo immer grössere Freiheit der Wirkung erstrebt, zur Komposition gewaltigerer Massen, zu immer wuchtigeren Rhythmen gelangt, bleibt die Architektur in Frankreich streng und gesetzmĂ€ssig. Nun erst, im 17. Jahrhundert, wird Frankreich, unter dem EinflĂŒsse von Perrault, Blondel und den beiden Mansart, völlig das Land der klassischen Architektur; nun erst wird das gotische Element, auch im Norden, völlig ĂŒberwunden. Selbst der Pavillonbau ist dieser Zeit zu unruhig; die Horizontale erhĂ€lt die ausschliessliche Herrschaft. Der vollkommene Ausdruck des neuen Schönheitsideales ist Versailles, das vornehme, breit gelagerte Riesenschloss mit dem durch einen tiefen Ehrenhof ausgezeichneten Mitteltrakte und den beiden langgestreckten FlĂŒgeln, im Äusseren ganz schlicht, im Inneren prunkvoll und schwer, doch nirgends mit dem Massenaufwande etwa des italienischen Barocks dekoriert. Die majestĂ€tische MonumentalitĂ€t dieses Stiles weiss selbst die Natur den architektonischen Prinzipien unterzuordnen; der gewaltige Garten wird Teil der einheitlichen kĂŒnstlerischen Gesamtanlage.

Nur eine einzige Generation hatte die Kraft, sich dieser grossen Geberde zu bedienen, ohne lĂ€cherlich zu wirken. Bereits am Ende der Regierung des vierzehnten Ludwig war man des strengen Pathos ĂŒberdrĂŒssig. Jene ErmĂŒdung, die schon einmal am Ende der Gotik höchster Anspannung gefolgt war, rief auch jetzt wieder die Wandlung vom Gewaltigen zum Spielerischen hervor. Im Äusseren behielt man zwar die strengen Formen bei, sie nur allmĂ€hlich durch leichte Ornamentik mildernd; im Inneren aber wird die Dekoration immer zierlicher und leichter. Nirgends ist die Entwicklung deutlicher zu verfolgen als in Versailles, das im Schlosse selbst die schweren Formen des frĂŒheren Louis XIV. neben den zierlichen Louis XV. zeigt, in Grand Trianon das Schlichterwerden des Stiles am Ausgang Louis XIV., und endlich in Petit Trianon, dem Lieblingssitze der Marie Antoinette, bereits die Abnahme der graziösen und anmutigen Rokokoformen, an deren Stelle bald die herbe Strenge eines neuen Klassizismus treten sollte.

Was allen diesen Schöpfungen, von jenen der Römerzeit angefangen bis zu den Werken der napoleonischcn Epoche, ihre besondere Bedeutung gibt, ist der Umstand, dass ihre Erbauer ĂŒber ein Mass von kĂŒnstlerischer Kraft verfĂŒgten, das jeder Aufgabe gewachsen war. Wie die Bauten in die Landschaft gestellt, wie sie gegliedert, wie die Teile gegen einander abgewogen, wie sie ornamentiert sind, wie jedes Problem kĂŒhn und mit immer frischer Kraft gelöst wird, die Erkenntnis alles dessen möge nicht nur unsere höchste Bewunderung herausfordern, sondern auch die Architektur der Gegenwart zu gleich wertvollen kĂŒnstlerischen Leistungen anspornen.














































































Bildverzeichnis:

Abbeville – Privathaus in der Rue St. Gilles
Abtei von Saint-Denis – die Krypta
Aigues-Mortes von SĂŒden
Aire Rathaus
Albi
Am Fusse des Mont-Saint
Amboise – Gartenstrasse
Amiens – Stadttheater
Arles – Saint-Trophisme
Avignon – die BrĂŒcke Saint BĂ©nĂ©zech
Avignon – Gesamtansicht von der Barthalasse Insel
Avignon – Schloss der PĂ€pste
Bordeaux Glockenturm
Bourges – Hauptportal der Cathedrale
Carcassonne – Aufgang zur Burg
Carcassonne – Gesamtansicht von Nord-Osten
Carcassonne – Schloss
Carpentras Krankenhaus
Chambery – Sainte Chapelle
Courpierre – Romanische Kirche
La Gouronne – Portal des alten Schlosses
La Rochelle – Hafeneinfahrt
Laon – Stadttor
Laval
Le Mans – La Grabatoire
Le Puy – Felsenkirche Saint-Michel
Lisieux
Livemon – Romanische Kirche
Mont-Saint Alter Zustand
Mont-Saint
Nancy – der Stanislaus Platz II
Nancy – der Stanislaus Platz
Nancy Gouvernementspalast
Nimes – Pont du Gare
Ninues – Tempel der Diana
Orange – Römisches Theater
Orange – Triumphbogen des Marius
Paris – Palais des Archives
Paris – Tuilerien Reste
Penmarch – Kirche St. Nonnain von SĂŒd-Osten
Penmarch – Kirche St. Nonnain
Provins – Tour de CĂ©sar II
Provins – Tour de CĂ©sar
Rouen aus der Stadt
Saint-Cloud
Saint-Gilles – Hauptfassade der Kirche
Saint-Gilles – Kirche
Saint-Remy – Römischer Triumphbogen und Mausoleum
Saint-Saturnin – Schloss mit Brunnen
Schloss Amboise – Ausblick auf die Gartenterasse
Schloss Azay-Le-Redeau
Schloss Blois Hoffassade
Schloss Chambord – die grosse Treppe
Schloss Chambord mit Dachfenster und Kamine
Schloss Chambord
Schloss Chantilly – Pavillion der Diana
Schloss Chaumont
Schloss Fontaine Henri
Schloss Fontainebleau – Freitreppe
Schloss Fontainebleau
Schloss Josselin
Schloss Langeais – Schlosstor
Schloss Langeais – SĂŒdfassade
Schloss Loches
Schloss Meillant
Schloss Mortrée
Schloss Pierrefonds von Norden
Schloss Pierrefonds
Schloss Trianon II
Schloss Trianon III
Schloss Trianon
Schloss und Dorf Luynes
Semur
Tours – Hofansicht des Klosters
Tregastel – Beinhaus
VĂ©zelay – Portal der Madeleinekirche
Villeneuve les Avignon – Stadtor
Vire – Glockenturm

Text und Bild aus dem Buch: Charakter-Bauten des Auslandes : Frankreich,Verlegt bei Wilhelm Meyer-Ilschen.

aus dem Kunstmuseum Hamburg

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